Netzwerk der Universitätsmedizin (NUM)


Im NUM führen erstmalig alle 37 deutschen Universitätsklinika gemeinsam große interdisziplinäre Forschungsprojekte durch. Gestartet ist das Netzwerk im Jahr 2020, um die COVID-19-Forschung aller Universitätsmedizinen zu koordinieren. Perspektivisch wird das NUM weitere Erkrankungen erforschen und möglichst viele Partner aus der medizinischen Wissenschaft, dem Gesundheitswesen und der Gesellschaft einbinden. Im NUM geht es insbesondere um kliniknahe Forschung, deren Ergebnisse unmittelbar die Versorgung der Patient*innen unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Erhebung und Nutzung komplexer medizinischer Forschungsdaten. Dafür hat das Netzwerk Forschungsinfrastrukturen aufgebaut, mit denen es dazu beiträgt, das deutsche Gesundheitssystem auf zukünftige Pandemien und Krisen besser vorzubereiten. Das NUM wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert und an der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert. Weitere Informationen zum Netzwerk finden Sie hier.
Im Laufe 2026 wird die Koordination von der Charité – Universitätsmedizin Berlin auf Grundlage einer Bund-Länder-Vereinbarung über die Weiterentwicklung des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) sowie der Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf die zu gründende NUM GmbH (Bund 100 %iger Gesellschafter) übertragen. Dies dient der Verstetigung des NUM (LINK).