FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

Die Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät sind forschungsgetriebene Zusammenschlüsse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die durch gemeinsame wissenschaftliche Themen und Ziele motiviert sind.

Diese Forschungsstärken spiegeln sich auch in der erfolgreichen Einwerbung des inzwischen beendeten Exzellenzclusters "Cells in Motion" (CiM, 2012-2019) sowie weiterer Verbundprojekte wider. Gezielte Neuberufungen von Professorinnen und Professoren sowie mit der Forschung verbundene Schwerpunkte in der Krankenversorgung am Universitätsklinikum Münster tragen zu Erfolgen in der Forschung bei.

Entzündung & Infektion

Der Schwerpunkt Entzündung und Infektion hat in Münster eine lange und erfolgreiche Tradition. Er ist durch seine Forschungsverbünde (SFB, GRK etc.) interdisziplinär und interfakultär integrativ wirksam – und umfasst sowohl die Grundlagenforschung als auch die klinische Forschung. Außerdem bündelt er immunologische Expertise (Autoimmunerkrankungen, Allergien, Infektionsabwehr, Infektionen inklusive deren Erreger und Pathogenitätsmechanismen) bis hin zur Therapie.

Vaskuläres System

Im Bereich Vaskuläres System werden vaskuläre Veränderungen wie Arteriosklerose und Vaskulitiden bis hin zu Organfolgeschäden inklusive Veränderungen des Myokards selbst erforscht. Veränderungen der Myokardzelle bis hin zur Myokardinsuffizienz und Arhythmien sind inhaltlich in diesem Schwerpunkt verankert.

Neurale Systeme

Der Schwerpunkt Neurale Systeme umfasst die Grundlagen von der Funktion von Ionenkanälen und Signalmolekülen bis hin zu entzündlichen Erkrankungen wie Multiple Sklerose. Auch Mechanismen von Furcht, Angst und Angsterkrankungen sowie weitere psychiatrische und psychotherapeutische Aspekte werden hier erforscht.

Zelldifferenzierung, Regeneration & Neoplasie

Zum Forschungsschwerpunkt Zelldifferenzierung, Regeneration und Neoplasie gehören die Stammzellforschung, die Biologie und Pathologie der Reproduktion sowie die Zellenddifferenzierung und die Entstehung und Therapiemöglichkeiten von Tumoren.

Clinical Translational Professorships

Clinical Translational Professorships, kurz CTP, fungieren als „Scharniere“ zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung. Derart sollen sie gewährleisten, dass neue Erkenntnisse schnell in die Krankenversorgung eingehen und umgekehrt neue Fragestellungen auch schnell in die Klinische Forschung.

Die Medizinische Fakultät der WWU hat bereits eine ganze Reihe solcher Professuren eingerichtet, da sie die CTP als wesentliche Bausteine der klinisch-translationalen Forschung ansieht, die – vorzugsweise eingerichtet in forschungsstarken Schwerpunkten – zudem erheblich zur Profilbildung des Standortes beitragen. CTP sind Teil eines erfolgreichen Translationskonzeptes und eine attraktive Zielposition möglicher Karrieremodelle der Fakultät.