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Erneute Ehrenmitgliedschaft für Stimmheilkunde-Expertin: Prof. am Zehnhoff-Dinnesen vom VDHZ ausgezeichnet

Direktorin der Uniklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie und inzwischen Ehrenmitglied bei fünf Verbänden ihres Faches: Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen (Foto: WWU/R. Schirdewahn)

 Münster (mfm/sw) – Ein Jahr, zwei Ehrenmitgliedschaften: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde die Direktorin der münsterschen Uniklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie, Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, jetzt zum Ehrenmitglied ernannt. Diesmal kommt die Auszeichnung vom Verband Deutscher Hörscreening-Zentralen (VDHZ), einem Zusammenschluss, den die Expertin für Stimmheilkunde mit initiierte und für den sie Aufbauarbeit leistete. Dafür revanchierte sich dieser nun auf der Mitgliederversammlung in Kassel.

Der VDHZ vereint rund 17 regional und überregional tätige Hörscreening-Zentralen. Deren Hauptanliegen ist der weitere Ausbau des Neugeborenen-Hörscreenings. „Von 1.000 Kindern kommen zwei bis drei mit einer behandlungsbedürftigen Hörstörung zur Welt“, rechnet der Verband auf seiner Website vor. Hörscreening-Zentralen wollen den Folgen entgegenwirken und unterstützen Geburtskliniken beim Aufbau eines Hörscreenings für Neugeborene. Durch ein solches werden Hörschädigungen direkt nach der Geburt identifiziert und können frühzeitig behandelt werden. Vor allem durch Öffentlichkeitsarbeit will der VDHZ auf die Notwendigkeit der Untersuchung aufmerksam machen und so zur Errichtung weiterer Anlaufstellen beitragen. Für die Zentrale Westfalen-Lippe, die in Münster ansässig ist, hat sich am Zehnhoff-Dinnesen besonders stark gemacht und dort die ärztliche Leitung inne.

Die Unimedizinerin kann auf viele Verdienste zurückblicken – erst im Frühjahr dieses Jahres wurde sie zum Ehrenmitglied der European Academy of Phoniatrics ernannt. Diese ist eine Tochtergesellschaft der Union Europäischer Phoniater – auf das Präsidentschaftsamt folgte im vergangen Jahr die Anerkennung als Ehrenpräsidentin.

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