Krebsregisterdaten

Nutzung von Krebsregisterdaten für die epidemiologische Forschung

Seit dem 1. Juli 2005 besteht in Nordrhein-Westfalen die Meldepflicht für bösartige Erkrankungen. Meldungen laufen im Epidemiologischen Krebsregister zusammen. Pro Jahr erkranken im gesamten Bundesland knapp 100.000 Personen neu an Krebs.

Ziele der Zusammenarbeit sind Analysen zu zeitlichen Trends bei Inzidenz und Mortalität an Krebs, die Verknüpfung der Krebsregisterdaten mit externen Kohorten über stochastische Record-Linkage-Verfahren unter Nutzung von Pseudonymen Studien und Forschungsvorhaben, die Nutzung der Daten der Bevölkerungskrebsregistrierung für neue Auswertungsverfahren (z.B. unter Nutzung von Geo-Informationssystemen) sowie Beiträge zur Evaluation von Früherkennungsmaßnahmen auf der Basis der Krebsregisterdaten (z.B. Ermittlung von Intervallkarzinomen).

Projektübersicht

Ansprechpartner: Hans-Werner Hense
Projektkoordination: Hans-Werner Hense, Oliver Heidinger (Epidemiologisches Krebsregister NRW gGmbH)
Projektbeteiligte: Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID); International Association of Cancer Registries (IACR); European Network of Cancer Registries (ENCR)
Projektförderung: Kooperationsvertrag mit Epidemiologisches Krebsregister NRW gGmbH
Stand: fortlaufend