BiDirect

Bidirektionale Analyse der Beziehung zwischen subklinischer Arteriosklerose und Depression

In der BiDirect-Studie werden die bidirektionalen Zusammenhänge zwischen Depression und Arteriosklerose in einer prospektiven Kohortenstudie mit mehr als 2200 Probanden untersucht. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob Patienten, die an einer Depression leiden, ein erhöhtes Risiko einer Arteriosklerose haben, und umgekehrt, ob Patienten mit Arteriosklerose häufiger an einer Depression erkranken.

Eingesetzt werden hierfür zahlreiche vaskuläre, neuropsychologische und psychiatrische Diagnostik- und Untersuchungsverfahren , mittels derer z.B. die Ausprägung der Arteriosklerose quantifiziert und der Subtypus der Depression klassifiziert werden soll.

Die Studie wird in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und dem Institut für Klinische Radiologie der Universität Münster durchgeführt.

Verschiedene BiDirect-Teilprojekte widmen sich z.B. den Themen Lebensstil und Ernährung, Alterungsprozesse des Gehirns, Kognition, Schmerz sowie Schlaf.

Projektübersicht

Ansprechpartner: Henning Teismann
Projektkoordination: Klaus Berger, Heike Minnerup
Projektförderung: BMBF
Stand: Die 1. Förderphase (Baseline-Untersuchung und 1. Nachuntersuchung) wurde zum 31.01.16 erfolgreich abgeschlossen. Seit dem 01.02.16 läuft die 2. Förderphase (2. und 3. Nachuntersuchung), die zum 31.01.2022 abgeschlossen werden wird.