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Rheuma im Kindesalter: Experten teilen neuesten Wissensstand bei Forschungsakademie

Gruppenbild vor Aasee-Kulisse: In einer Tagungspause versammelten sich die Teilnehmenden der Kinderrheumatologischen Forschungsakademie für ein Erinnerungsbild (Foto: Sabine-Löw-Stiftung)

Münster (mfm/ajs) - Geschwollene Gelenke, Abgeschlagenheit und Muskelschwäche – für viele an Rheuma Erkrankte gehören diese Symptome zum Alltag. Neben älteren Menschen sind - was wenig bekannt ist - vor allem Kinder betroffen. Rheuma zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter: Etwa eines von 500 Kindern leidet daran. Die Behandlung ist oft langwierig, und Behinderungen sind nicht selten. Die Kinderrheuma-Stiftung Sabine Löw möchte durch die Förderung innovativer Forschungsprojekte verbesserte Therapiemöglichkeiten vorantreiben. Ihre zweite Kinderrheumatologische Forschungsakademie veranstaltete die Stiftung jetzt in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Universität Münster in der Westfalenmetropole.

Zwei Tage lang präsentierten rund 60 renommierte Expertinnen und Experten in der Mensa am Aasee den aktuellen Wissensstand rund um Rheuma-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Wie bereits bei der Premiere 2023 stieß das Programm auch in diesem Jahr auf großen Zuspruch: Forschende konnten ihre neuesten Erkenntnisse teilen, sich austauschen und untereinander vernetzen. Nach der erneut guten Resonanz planen die Veranstalter schon jetzt einen weiteren Termin im September 2027. Dann könnte die Tagung sogar noch größer werden – und gemeinsam mit der Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie in Münster ausgerichtet werden.

Organisiert wurden die beiden bisherigen Forschungsakademien von der münsterschen Uni-Klinik für Pädiatrische Rheumatologie und Immunologie in Zusammenarbeit mit der Universitätsstiftung Münster. Letztere ist für die Verwaltung der Sabine-Löw-Stiftung verantwortlich und unterstützt sie bei der Umsetzung ihres Satzungszwecks. Ziel der Kinderrheuma-Stiftung Sabine Löw ist es, die Versorgung erkrankter Kinder gezielt zu verbessern. Die gesammelten Spenden fließen insbesondere in wissenschaftliche Forschungsprojekte im deutschsprachigen Raum. Als Vater einer rheumakranken Tochter unterstützt auch TV-Moderator Jörg Pilawa die Kinderrheuma-Stiftung Sabine Löw. Da sich durch die Erkrankung seines Kindes auch sein eigenes Leben sehr verändert hat, liegt ihm das Thema am Herzen. 

Weitere Informationen zur Akademie und zur Sabine-Löw-Stiftung gibt es unter www.sabine-löw-stiftung.de.

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