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EyeMatics: Neuer Podcast gibt Einblicke in die Augenheilkunde
Münster (mfm/ajs) – Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes waren 2021 rund 559.000 Menschen in Deutschland blind oder sehbehindert. Die tatsächliche Zahl könnte aufgrund einer lückenhaften Datenlage noch höher liegen, so der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband. Das Forschungsvorhaben EyeMatics der Universität Münster soll dazu beitragen, die medizinischen Kenntnisse in der Augenmedizin zu verbessern. Über die Grundlagen und Ziele des Projekts informiert nun auch der neue „EyeMatics“-Podcast.
Bei der 2024 gestarteten Forschung geht es darum, klinische Daten von Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen. Der Fokus liegt auf Betroffenen, die die sogenannte intravitreale operative Medikamentenapplikation (IVOM) erhalten. Diese Behandlung wird vor allem bei altersbedingter Makuladegeneration und diabetischer Retinopathie angewendet. Beide Erkrankungen sind in Deutschland häufige Ursachen für Erblindungen. Bei der IVOM-Therapie erhalten die Patientinnen und Patienten in regelmäßigen Abständen Injektionen in den Glaskörper. Welche Behandlungsintervalle unter realen Versorgungsbedingungen besonders wirksam sind, ist bislang jedoch nicht ausreichend untersucht.
Das Projekt EyeMatics soll das ändern und die Daten für wissenschaftliche Auswertungen zugänglich machen. Dafür werden Informationen aus verschiedenen stationären und ambulanten Versorgungssystemen zusammengeführt und mit neuen IT-Ansätzen standortübergreifend verfügbar gemacht.
In der ersten Folge des neuen Podcasts stellen Prof. Nicole Eter und Dr. Tobias Brix das Forschungsprojekt vor. Der EyeMatics-Podcast ist ab sofort online verfügbar: https://www.eyematics.org/publikationen/




