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DVR-Posterpreis für Christin Kästingschäfer: Forschungsarbeit liefert Hinweise für Endometriose-Therapie

Prof. Sabine Kliesch und Prof. Ludwig Kiesel – beide ebenfalls in der münsterschen Uni-Medizin tätig - überreichten Christin Kästingschafer (m.) den DVR-Posterpreis (Foto: DVR)

Münster (mfm/mk) - Für ihre Forschungsarbeit zur Therapie der Endometriose hat Christin Kästingschäfer einen Posterpreis vom Dachverband für Reproduktionsbiologie und -medizin (DVR) erhalten. Die Auszeichnung, überreicht auf dem 5. DVR Kongress in Münster, ist mit 500 Euro dotiert.
Die Endometriose ist die zweithäufigste  gynäkologische Erkrankung und in bis zu 50 Prozent der Fälle Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch. Die Mechanismen der Krankheitsentstehung sind bis heute ungeklärt, so dass eine Heilung nicht möglich ist. Christin Kästingschäfer hat in ihrer Ausarbeitung – die auf ihrer Doktorarbeit basiert - neue molekulare Ansatzpunkte für die Therapie der Endometriose gefunden.
Die 24-jährige, Medizinstudentin der Uni Münster, fand heraus, dass die Fehlexpression kurzer Nukleinsäuresequenzen (mikroRNAs) mit Veränderungen im Zellverhalten endometrialer Bindegewebszellen einhergeht.  Aus dieser Erkenntnis könnten sich Rückschlüsse auf die Krankheitsentstehung der Endometriose ergeben. Nach Abschluss ihres Studiums plant die Nachwuchsforscherin eine berufliche Zukunft in der Gynäkologie.

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