MedForCe - Medizinisches ForschungsCentrum

Das Gebäude

Visualisierung MedForCe (Nickl&Partner Architekten AG)

Der Forschungsneubau gestaltet den geplanten Forschungscampus Ost maßgeblich mit. Neben Standardlabor- und Büroflächen sind im MedForCe Flächen für Seminarbereiche, eine Biomaterialbank, Tierforschung, Laborbereiche der Einstufung S1, S2, S3 und ein Laborbereich für Gentechnische Arbeiten mit EHEC-Bakterien (EHEC-Labor) vorgesehen. Das Forschungsgebäude wird Arbeitsplatz von ca. 690 Mitarbeiter*innen.
Städtebaulich fügt sich der Neubau in die Achse der medizinischen Neubauten auf dem Forschungscampus Ost ein. Grundidee ist, das Gebäude in eine Kette von weiteren Forschungsgebäuden aufzureihen und dadurch eine linear erschlossene, erweiterbare Baustruktur zu schaffen. Der Forschungscampus Ost profitiert von der Nähe zum Zentralklinikum und durch die Nachbarschaft zu weiteren Einrichtungen wie dem Dekanat. Als Nutzer für den Neubau in den ersten beiden Nutzgeschossen sind drei Institute geplant, welche derzeit in Altgebäuden angesiedelt sind. Die restlichen Standardlabor- und Büroflächen dienen als Forschungsflächen für unterschiedliche Arbeitsgruppen und Institute der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums. Im Erdgeschoss gibt es allgemeine Flächen. Beispielhaft hierfür sind der Seminarbereich mit moderner Videokonferenztechnik und ein Automaten-Café.

Das Forschungsprogramm

Unter dem Dach des MedForCe werden künftig drei Institute – Molekulare Virologie, Hygiene, Medizinische Mikrobiologie – vereint sein, die derzeit weit voneinander entfernt arbeiten müssen. Die Infektionsmedizin – schon seit Jahrzehnten eines der Aushängeschilder des Standesortes – rückt damit buchstäblich enger zusammen.

Die Nutzung

Das MedForCe mit seinen knapp 32.000 qm Fläche auf sieben Geschossen (zwei davon unter der Erde) wird daher nicht nur Institute, sondern vor allem Laboreinheiten beherbergen.

Im 1. Obergeschoss ist das Institut für Hygiene verortet, im 2. Obergeschoss sind über alle Bauteile die Institute für Medizinische Mikrobiologie und Virologie geplant. Im 3. Obergeschoss ist die Tierhaltung S1, S2 und S3 verortet. Auf dem Dach befinden sich haustechnische Anlagen insbesondere zum Betrieb der darunterliegenden Tierhaltung.

Darüber hinaus wird fast die Hälfte der Fläche wechselnden Forschungsgruppen in Form der leistungsbasierten Flächenvergabe als Forschungsverfügungsflächen für vordefinierte Projektlaufzeiten zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen zu den Vergabemodalitäten befinden sich hier.
Administrativ wird das neue MedForCe Gebäude der Medizinischen Fakultät zugehören. Die Arbeitsgruppen der Medizinischen Fakultät werden im Rahmen der jeweiligen Forschungsvorhaben einen Zugang zu den jeweiligen Core Facility-Flächen, die auch im MedForCe eingeplant sind, erhalten.