Was auch noch geschieht - weitere Zukunftsprojekte auf dem Forschungscampus Ost

Übersichtsplan Forschungscampus Ost (Quelle: UKM IM GmbH)

MedForCe und BBIM sind der Einstieg in den künftigen „Forschungscampus Ost“; gemäß dem „Masterplan 2028“ der münsterschen Universitätsmedizin sollen weitere Gebäude in direkter Nachbarschaft entstehen.

Servicecenter

Das Servicezentrum des Universitätsklinikums Münster soll ein am Coesfelder-Kreuz gelegenes sichtbares Eingangszeichen für die Universitätsmedizin Münster werden. Die Bezeichnung „Coesfelder-Kreuz“ beschreibt den Kreuzungsbereich Von-Esmarch-Straße, Albert-Schweitzer-Straße und Rishon-Le-Zion Ring und gleichzeitig das Wegekreuz an dieser Stelle. Dies macht die städtebauliche Aufgabe, den verschiedenen Maßstäben gerecht zu werden und gleichzeitig aus dem unwirtlichen Verkehrsknoten einen Raum mit Aufenthaltsqualität zu machen, deutlich.

Die angedachte Lösung sieht vor, ein Dach für vielfältige öffentliche Nutzungen zu schaffen. Das zweite Element ist ein zeichenhaftes Bürohochhaus.

Durch den Haltepunkt der Busse der gegenüberliegenden Mensa befindet sich hier ein Ort mit hohem Publikumsverkehr. Insgesamt gibt es im gesamten, durch Forschung und Lehre geprägten Bereich, so gut
wie keine Nahversorgung. Der sogenannte „Marketplace“ soll dieses Defizit beheben.

Parkhaus Sertürnerstraße

Die Domagkstraße als Magistrale des Forschungscampus Ost wird langfristig in eine Fahrrad- und Fußgängerachse umgewidmet. Dies macht es notwendig, die entfallenden Pkw-Stellplätze am Rand des Campusgeländes zu bündeln. Ein neues Parkhaus an der Kreuzung Sertürnerstraße/ Rishon-Le-Zion-Ring am Südausläufer des Forschungscampus Ost wird zukünfitg ausreichende Stellplatzkapazitäten anbieten.

Die Errichtung ist ab Mitte der 2020er Jahre vorgesehen.