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Wie wichtig ist Interdisziplinarität? Nuklearmediziner Michael Schäfers über die Vorteile von Verbundforschung

Prof. Michael Schäfers bei der Aufzeichnung des Gespräches (Foto: WWU/S. Pieper)

Münster (upm) - Wissenschaftliche Fragestellung sind komplex – deswegen braucht es spezialisierte Forscherinnen und Forscher. Genauso wichtig ist aber die Kooperation mit Kollegen aus anderen Fachgebieten, denn viele Themen können nur im Team bearbeitet werden. Wie das gelingt, berichtet Michael Schäfers, Professor für Nuklearmedizin und translationale Bildgebung sowie Direktor des European Institute for Molecular Imaging der WWU, im Podcast für das Dossier „vernetzt & interdisziplinär“.

Im Gespräch erläutert er am Beispiel des Sonderforschungsbereichs „inSight“, dessen Sprecher er ist, wie Mediziner, Biologen, Biochemiker, Chemiker, Physiker, Mathematiker und Informatiker besser verstehen wollen, auf welche Weise der Körper Entzündungen in unterschiedlichen Organen reguliert. Elementar für eine produktive Zusammenarbeit und das „Verbundleben“ seien aus Sicht von Schäfers unterschiedliche Veranstaltungsformate, aber auch Orte, die Raum für Austausch und Diskussionen schaffen.

Neben Einblicken aus der Forschungspraxis geht es auch um strukturelle Fragen. Michael Schäfers erklärt beispielsweise, was sich hinter dem Begriff Sonderforschungsbereich verbirgt, welche Anforderungen ein Antrag für einen solchen Forschungsverbund erfüllen muss und welche Rolle der wissenschaftliche Nachwuchs spielt.

Über den WWU-Cast

Im Podcast der WWU kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Sie berichten über ihre Forschungsschwerpunkte, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre persönliche Motivation. Alle Folgen sind auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts und unter folgendem Link zu hören: go.wwu.de/wwucast.

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