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Durch empfindlichere Analytik Krankheiten besser verstehen: IZKF lädt ein zur siebten "SiCA"-Konferenz

Im Fokus: moderne Methoden der molekularen Analytik auf zellulärer und molekularer Ebene
Münster (izkf/sk) - Fortschritte in den Analysemethoden erlauben Wissenschaftlern immer bessere Einblicke in das, was auf zellulärer und molekularer Ebene im gesunden Körper vor sich geht, wie der Austausch von Stoffen geschieht und wie die Zellen miteinander kommunizieren. Abweichungen von der Norm ermöglichen den Forschern Rückschlüsse auf die Ursache bestimmter Erkrankungen. Bereits zum siebten Mal veranstaltet die „Integrierte Funktionelle Genomik“, eine Technologieplattform des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (IZKF) der Medizinischen Fakultät der Universität Münster, die „Münster Conference on Single Cell and Molecule Analysis“.
Am 3. und 4. November werden sich Experten aus den USA, Großbritannien, Dänemark, der Schweiz und Deutschland im Max-Planck-Institut Münster (Röntgenstr. 20) über die neuesten Entwicklungen beim Nachweis von Stoffen in biologischen Systemen, wie Miniaturisierung und Nanoanalytik, austauschen. Ein wesentliches Thema sind auch in diesem Jahr fluoreszenzbasierende Methoden, die Visualisierung von Molekülen im lebenden Organismus und in Gewebsschnitten. Durch die Verfeinerung solcher Methoden können klinische Forscher beispielsweise anhand von Biopsien herkömmliche diagnostische Methoden verbessern.
Das Konferenzprogramm wird von einer Industrieausstellung begleitet. Die Teilnahme ist für münstersche Wissenschaftler kostenlos. Weitere Interessenten sind willkommen. Informationen: http://ifg-izkf.uni-muenster.de (Rubrik „SiCA“), ebenso ist eine telefonische Anmeldung unter 0251-83–52949 möglich.