Krisenfeste Gesundheitsversorgung: Austausch mit MAGS und Bezirksregierung im 3D-Center
Münster – Am Montag, 19. Oktober 2026, besuchten Staatssekretär Matthias Heidmeier aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) und eine Delegation der Bezirksregierung Münster das 3D-Center des UKM. Der Besuch fand im Rahmen der Regionalkonferenz zum Rahmenplan „Krisenfeste Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen“ statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie medizinischer 3D-Druck und innovative Fertigungsverfahren dazu beitragen können, die Gesundheitsversorgung auch in Krisensituationen verlässlich zu sichern.
Den fachlichen Austausch gestalteten auf Seiten des UKM der Leiter des 3D-Centers, PD Dr. Dr. Dipl.-Ing.(FH) Martin Schulze aus der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie, Prof. Dr. Klemens Horst, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Prof. Dr. Tobias Hirsch, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie, sowie Dr. Christoph Klaas, Leiter des Geschäftsbereichs Apotheke. Gemeinsam stellten sie aktuelle Anwendungen und Entwicklungsperspektiven des medizinischen 3D-Drucks vor. Im Fokus standen patientenindividuelle Implantate, Anwendungen in der Unfall- und Plastischen Chirurgie sowie Perspektiven des pharmazeutischen 3D-Drucks.
Wir danken Staatssekretär Matthias Heidmeier, den Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksregierung Münster sowie allen beteiligten Gästen für ihr großes Interesse und den offenen, konstruktiven Austausch.
Der weitere Aufbau des 3D-Centers und die interdisziplinäre sowie grenzüberschreitende Vernetzung mit klinischen, wissenschaftlichen und industriellen Partnern werden durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union ermöglicht. Diese Unterstützung schafft entscheidende Voraussetzungen dafür, innovative Technologien in belastbare Strukturen und sichere Lösungen für die Patientenversorgung zu überführen.

(Foto: UKM/Heine)



