Bessere Heilung nach Implantat-Infektion
Aufgrund der alternden Bevölkerung in vielen westlichen Ländern wächst die Zahl der Versorgungen mit Implantaten kontinuierlich – und damit gleichzeitig die Zahl der Komplikationen. Mit innovativen PMMA-Spacern, die mit 3D-gedruckten Formen hergestellt werden, hat das Universitätsklinikum Münster eine Methode entwickelt, um die Behandlung von Infektionen zu verbessern.
Vor einigen Monaten hatte Dr. Martin Schulze eine 24-jährige Patientin behandelt, die bereits in der Kindheit von einem Knochentumor befallen war, und der vor einigen Jahren der Oberschenkelknochen und Teile des Beckenknochens entfernt werden mussten. An der „Megaprothese“, die danach eingesetzt wurde und das Bein vom Fußgelenk bis zum Becken stützte, hatte sich allerdings eine Infektion gebildet, so dass diese nach einiger Zeit wieder ausgebaut werden musste.
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