Anmeldefrist für das WiSe 2021/2022

Die Anmeldung für das Zusatzmodul: Methoden und Qualifikationen erfolgt über das Anmeldetool.

Anmeldefrist: 31. Juli 2021

Zusatzmodul: Methoden und Qualifikationen

Das Zusatzmodul setzt sich zusammen aus einem allgemeinen Teil, den die Studierenden gemeinsam belegen, und aus Praktika in unterschiedlichen Arbeitsgruppen, die in Kleinstgruppen stattfinden.
Der allgemeine Teil besteht aus einer Blockveranstaltung zum Thema Kommunikation und Präsentation, einem Blockseminar zu den Inhalten der Praktika und aus diversen Kursen, die zu unterschiedlichen Qualifikationen führen. Die Blockveranstaltung und das Blockseminar sind Pflichtveranstaltungen, aus dem Pool der Kurse soll nach Interesse ein Kurs absolviert werden. In den an diesem Modul beteiligten Arbeitsgruppen kommen diverse Methoden zur Anwendung, so dass der Umgang mit diesen während des Praktikums erlernt und die Kenntnisse über diese vertieft werden können.

Arbeitsgruppen

Molekulare Bildgebungsverfahren im Tiermodell (MIA) – AG Hermann
An die Teilnahme an der Mouse Imaging Academy (MIA), schließt sich ein kleines Projekt an. Die MIA gibt einen Überblick über die modernen Imaging-Verfahren in der Kleintierbildgebung und ist mit vielen Hand-on Sessions ein guter Einstieg in die Thematik. Anschließend wird die Thematik mit einer speziellen Fragestellung vertieft. Die Studierenden werden ein kleines Projekt begleiten und die generierten Daten eigenständig analysieren können. Thematisch können Zell-Labelling Versuche im Tiermodell sowie Tracer-Analysen angeboten werden, je nach aktuellen Projekten der Arbeitsgruppe und Interesse der Studierenden.

Von der Radiopharmazie zur nuklearmedizinischen Diagnostik – AG Hugenberg
In dem Modul werden Herstellung und Anwendung von Radiopharmaka für die nuklearmedizinische Diagnostik vermittelt. Dabei soll der gesamte Prozess von der Herstellung bis hin zur Anwendung im Patienten begleitet werden. Besonders wichtig in der GCL (good clinical practice) sind hierbei die Kalibrierung der verwendeten Instrumente sowie die Qualitätskontrolle, so dass die Studierenden besonders in diese Prozesse eingebunden werden. Neben der Routine werden Forschungstracer entwickelt und validiert. Bei diesen aktuellen Fragestellungen können die Studierenden größtenteils eigenständig kleine Teilaspekte bearbeiten. Eine der zum Einsatz kommenden Methoden ist die HPLC.
Das Modul findet in Bad Oeynhausen statt. Eine Unterbringung für die Zeit des Praktikums kann dort bei Bedarf ermöglicht werden.

Molekulare Charakterisierung seltener Erkrankungen – AG Omran/Pennekamp
In dem Modul sollen Methoden zur Diagnosestellung und Charakterisierung von seltenen Erkrankungen erstellt werden. Dabei kommen u.a. Hochfrequenz-Videomikroskopie, Elektronenmikroskopie, sowie molekulargenetische Analysen zur Anwendung. Dadurch, dass sowohl Einblicke in die klinische Analyse, als auch in die experimentelle Forschung gewonnen werden können, zeigt sich in diesem Modul, wie die Arbeit in Klinik und Labor miteinander verbunden ist.

Optimierung bildgebender Verfahren – AG Schäfers
In dem Modul werden Methoden zur qualitativen und quantitativen Überprüfung von bildgebenden Verfahren behandelt. Für die Erfassung physiologischer Parameter mittels PET, CT und MR dient das Phantom „Wilhelm“ als künstlicher menschlicher Torso. Mit Hilfe dieser standardisierten Simulation, kann die Genauigkeit der bildgebenden Verfahren getestet und optimiert werden. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Bewegungskorrektur der generierten Daten, da Herzschlag und Atmung ein scharfes Bild verhindern.

Atomic Force Microsopy (AFM) – AG Schillers
In dem Modul werden die Methoden der rasterkraftmikroskopischen Techniken vertieft. Durch die Analyse von verschiedenen Zellpräparaten können anspruchsvolle biophysikalische Daten generiert, analysiert und interpretiert werden. Das Modul bietet zum einen die Möglichkeit, die Technik des AFM vertiefend zu erlernen und zum anderen sich vertiefend mit den biologischen Prozessen der Zellelastizität und Zell-Matrix-Interaktion zu beschäftigen.

Kardiovaskuläre Pharmakologie – AG Müller
In dem Modul kommen Methoden zur Charakterisierung und funktionellen Analyse von Kardiomyocyten zur Anwendung. Messungen des cAMP, der Ca2+-Konzentration, sowie die Sarkomerlängenverkürzung kommen dabei u.a. zum Einsatz. Das Programm ist eingebunden in ein Projekt zur Charakterisierung des ANXA4-Proteins, welches als Regulator der Adenylylcyclase-5 identifiziert wurde und somit eine Rolle in der Signalweiterleitung der Kardiomyocyten spielt. Für die Fragestellung werden Kardiomyocyten von Mäusen, die ANXA4 überexprimieren auf ihre Zellparameter sowie Funktionalität analysiert.

Bildgebung im Tiermodell mit dem MRT – Wildgruber/Faber
Das MR ist ein wichtiges bildgebendes Verfahren, da es die Möglichkeit bietet, nicht-invasiv 3-dimensionale Daten zu generieren, die eine räumliche sowie zeitliche Auflösung gewährleisten. Im TRIC wird die Methode des MRI in den unterschiedlichsten Kleintiermodellen und Projekten eingesetzt. Von der Flussmessung im Aortenbogen, bis hin zu der Ca2+-Konzentration in unterschiedlichen Hirnarealen. Die Studierenden werden ein kleines Projekt bekommen, in dem sie die Methode des MR anwenden und die gewonnenen Bilder eigenständig analysieren können. Im Allgemeinen beschäftigt sich die AG mit der Bildgebung von Tumor- und Entzündungserkrankungen. Die konkrete Fragestellung hängt von den aktuellen Projekten in der Arbeitsgruppe und den Interessen der Studierenden ab.

Kardiovaskuläre Pharmakologie – AG Wünsch
In dem Modul sollen medizinisch-chemische Aspekte der Wirkstoffentwicklung betrachtet werden. Dabei werden grundlegende Kenntnisse des Wirkstoffdesigns vermittelt, bei dem computergestützte Molecular-Modelling Verfahren zur Anwendung kommen. Im Labor werden Verbindungen synthetisiert und anschließend ihre chemischen und pharmakologischen Eigenschaften charakterisiert. Dazu werden in vitro Assays, sowie chromatographische Verfahren, Massenspektrometrie und NMR-Spektrometrie verwendet. Zusätzlich wird ihre in vivo Stabilität, sowie ihre Bioverfügbarkeit bestimmt. Angewendete Methoden dafür sind u.a. Mikrosomen, sowie die Bestimmung des Wasser/Octanol-Koeffizienten.

Intravitalmikroskopie des vaskulären Systems – AG Bixel
Beschreibung folgt.

Herstellung monoklonaler Antikörper – AG Hallmann
Beschreibung folgt.

Qualifikationenpool

  • Gentechnik - Dr. Ursula Windmüller
    NÄCHSTER TERMIN: noch in Planung
  • Wissenschaftliches Schreiben - Prof. Martin Wild
    NÄCHSTER TERMIN: noch in Planung