Medizin

Vorklinik
Der vorklinische Abschnitt bildet die naturwissenschaftliche Grundlage des Medizinstudiums. Hier erwerben Studierende grundlegende Kenntnisse in Fächern wie Physik, Chemie, Biologie, Anatomie, Histologie und Physiologie. Auch medizinische Terminologie und erste Einblicke in die Berufskunde sind Teil dieses Abschnitts. Ziel ist es, ein solides medizinisch-naturwissenschaftliches Fundament zu schaffen, auf dem die weiteren Studieninhalte aufbauen können. Dieser Abschnitt ist eher theoretisch ausgerichtet und endet mit dem sogenannten „Physikum“ (1. Staatsexamen).
Klinik
Im klinischen Abschnitt beginnt der Übergang von der Theorie zur praktischen Anwendung, dieser Studienabschnitt ist stark praxisorientiert. Ergänzt wird dies durch begleitende theoretische Veranstaltungen und interdisziplinäre Inhalte mit medizinischem Bezug. Klinisch relevante Kenntnisse und Fähigkeiten werden in den verschiedenen Fachgebieten fall- und problemorientiert, sowie fächerverbindend vermittelt. Ziel ist es, die umfassende ärztliche Behandlungskompetenz zu erlangen und auf die spätere Patientenbehandlung in der Klinik vorzubereiten. Dieser Abschnitt ist auf eine Kombination aus Therie und Praxis ausgerichtet und endet mit dem 2. Staatsexamen. Eine Übersichtsskizze finden Sie hier.
Praktisches Jahr
Während des praktischen Jahrs sollen ärztliche Kenntnisse und Fähigkeiten die im vorhergehenden Studium erworben wurden vertieft und erweitert werden, sowie vermittelt werden wie diese auf den einzelnen Krankheitsfall anzuwenden sind. Dabei steht die praktisch-klinische Ausbildung am Patienten im Vordergrund. Studierende werden schrittweise unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung der ausbildenden Ärzt*innen an die ärztliche Tätigkeit herangeführt. Dieser Abschnitt schließt mit dem 3. Staatsexamen ab und qualifiziert zur ärztlichen Berufsausübung.

