Kennen&Lernen-Nachmittag am 8. Oktober 2026: Dekanat und Vorstand laden ein

Einfach mal hereinschauen in die neuen Großbauten am Coesfelder Kreuz oder sich mit den neuen Nachbarn austauschen: Dazu laden das Dekanat der Medizinischen Fakultät und der Vorstand des UKM für den 8. Oktober gemeinsam ein. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung von MedForCe und BBIM durch NRW-Wissenschaftsministerium Ina Brandes haben Mitarbeitende von 15.00 bis 17.00 Uhr Gelegenheit, die modernen Räume zu besichtigen und mit dort tätigen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen. Die Einladung richtet sich ebenso an die Nutzende von MedForCe und BBIM wie auch an alle sonstigen Interessierten.

Im künftigen Konferenzbereich des MedForCe (Erdgeschoss, rechts) warten Infos über die Neubauten sowie Fotos und Videos aus der Entstehungszeit auf die Neugierigen. Hier ist auch der Sammelpunkt für die Führungen, die sechs in den Gebäuden ansässige Einrichtungen, darunter die Tierhaltung, anbieten. Eine musikalische Begleitung durch das Jürgen-Bleibel-Duo und ein leckeres Catering von Herd & Seele runden den „Kennen&Lernen“-Nachmittag ab. Für die Führungen ist aus Planungsgründen eine Anmeldung notwendig; wer „einfach nur mal so“ vorbeischauen möchte, braucht keine. Fragen beantwortet das Baureferat der Fakultät (baureferat.medizin@uni-muenster.de).

Anmeldung zur Besichtigung

In der Klammer wird die Zahl der noch verfügbaren Plätze angezeigt.
 

Diese Einrichtungen bieten Führungen an

Body & Brain Institute Münster

Im Body & Brain Institute Münster (BBIM) wird das Zusammenspiel von Körper und Gehirn erforscht. Wissenschaftler/innen aus unter anderem der Neurologie, Psychiatrie, Physiologie, Anästhesiologie, Onkologie und Hygiene untersuchen, wie körperliche Prozesse und das zentrale Nervensystem miteinander interagieren. Im Mittelpunkt stehen neurologische und psychiatrische Erkrankungen sowie die Entwicklung neuer Therapieansätze. Dabei werden klinische, bildgebende und biologische Daten mit experimenteller Forschung verbunden. So sollen Krankheitsmechanismen untersucht werden, um neue individualisierte Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Centrum für Medizinische Genetik

Das Centrum für Medizinische Genetik bündelt Forschung und Patientenversorgung rund um genetisch bedingte Erkrankungen. Experten aus der medizinischen Genetik, Reproduktionsgenetik, genetischen Epidemiologie und Genomforschung arbeiten hier zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ursachen und Auswirkungen genetischer Veränderungen sowie deren Bedeutung für Diagnostik und Behandlung. Die Verbindung von Forschung und klinischer Versorgung ermöglicht es, neue Erkenntnisse direkt in die medizinische Praxis zu übertragen.

Institut für Hygiene

Das Institut für Hygiene betreut das Universitätsklinikum Münster in krankenhaus- und umwelthygienischen Fragen. Ziel ist es, sowohl den Klinikalltag betreffende Forschungsergebnisse als auch grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse in hygienische Präventivmaßnahmen zu integrieren. 

Die Arbeitsgruppen des Instituts beschäftigen sich dabei überwiegend mit molekularen Aspekten bakterieller Infektionserkrankungen. Ein Schwerpunkt bilden Fragestellungen zu Infektions- und Übertragungswegen sowie zur molekularen Diagnostik und Epidemiologie bakterieller Krankheitserreger. 

Institut für Medizinische Mikrobiologe

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie erforscht Infektionserreger. Die Forschungsprojekte widmen sich etwa den Fragen, wie spezifische Erreger übertragen werden oder auf welchem Weg Antibiotikaresistenzen entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von Infektionserregern in Afrika, wo das Institut sich seit vielen Jahren wissenschaftlich engagiert.

Institut für Virologie

Das Institut für Virologie besteht aus zwei Abteilungen mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Die Abteilung für Molekulare Virologie untersucht, wie Viren mit menschlichen Zellen und dem Immunsystem zusammenwirken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung neuer Medikamente gegen Virusinfektionen im Labor.

Die Abteilung für Klinische Virologie beschäftigt sich vor allem mit der Diagnostik von Virusinfektionen. Dabei kommen sowohl moderne molekularbiologische als auch klassische Verfahren zum Einsatz. Zudem werden medizinische Befunde bewertet und Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum sowie in externen Praxen und Krankenhäusern beraten

Zentrale Tierexperimentelle Einrichtung

Die Zentrale Tierexperimentelle Einrichtung unterstützt die medizinische Forschung an der Universität Münster bei der Durchführung von Tierversuchen. Sie stellt dafür eigene Tiere sowie moderne Haltungs- und Arbeitsbedingungen bereit, um die Forschenden bei Projekten bestmöglich zu begleiten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der fachgerechten Betreuung der Tiere und der Einhaltung hoher Standards im Tierschutz. So trägt die Einrichtung dazu bei, Krankheiten besser zu verstehen und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.