Prof. Dr. Dr. Peter Hucklenbroich

Institut für Ethik, Geschichte und
Theorie der Medizin

Von-Esmarch-Strasse 62
D-48149 Münster

Tel.: +49-251-83-52563
Fax.: +49-251-83-55339

hucklen [ät] uni-muenster.de

  • Publikationen

    ausgewählte Publikationen

    Monographien und Herausgeberschaften

    • Zusammen mit A. Buyx (Hrsg.): Wissenschaftstheoretische Aspekte des Krankheitsbegriffs, Münster 2013, mentis. Download Inhaltsverzeichnis
    • Zusammen mit P. Gelhaus (Hrsg.): Tod und Sterben. Medizinische Perspektiven. Münster: LIT 2001.
    • Zusammen mit R. Toellner (Hrsg.): Künstliche Intelligenz in der Medizin. Stuttgart: G. Fischer 1993.
    • Künstliche Intelligenz und medizinisches Wissen. Wissenschaftstheoretische Grundfragen von Expertensystemen und wissensbasierter Programmierung. Münster 1989. [Habilitationsschrift.]
    • Organismus und Programm. Medizintheoretische Untersuchungen zur Theorie des Organismus und Theoretischen Pathologie. Münster 1986 (Microfiche). [Dissertation.]
    • Theorie des Erkenntnisfortschritts. Zum Verhältnis von Erfahrung und Methode in den Naturwissenschaften. Meisenheim am Glan: A. Hain 1978. (Monographien zur philosophischen Forschung Bd.165).

    Aufsätze

    • Die Normativität des Krankheitsbegriffs: Zur Genese und Geltung von Kriterien der Krankhaftigkeit. Analyse & Kritik (in Kürze). Download Preprint PDF
    • Disease Entities and the Borderline between Health and Disease: Where is the Place of Gradations?, in: Keil G, et al. (Eds.): Gradualist Approaches to Mental Health and Disease, Oxford 2013, Oxford Univ. Press (in review).
    • 'Disease Entity' as the Key Theoretical Concept of Medicine, Journal of Medicine and Philosophy 2013.
    • Die wissenschaftstheoretische Struktur der medizinischen Krankheitslehre, in: Hucklenbroich P, Buyx A (Hrsg.): Wissenschaftstheoretische Aspekte des Krankheitsbegriffs, Münster 2013, mentis, S. 13-83. Download PDF
    • Der Funktionsbegriff in Medizin und Biologie: Übereinstimmungen und Unterschiede, in: Hucklenbroich P, Buyx A (Hrsg.): Wissenschaftstheoretische Aspekte des Krankheitsbegriffs, Münster 2013, mentis, S. 181-191.
    • Der Krankheitsbegriff der Medizin in der Perspektive einer rekonstruktiven Wissenschaftstheorie, in: Rothhaar M, Frewer A (Hrsg.): Das Gesunde, das Kranke und die Medizinethik. Moralische Implikationen des Krankheitsbegriffs. Stuttgart 2012, Steiner, S. 33-63.
    • Die Wissenschaftstheorie des Krankheitsbegriffs, in: Schramme T (Hrsg.): Krankheitstheorien, Frankfurt/M. 2012, Suhrkamp, S. 135-158.
    • Der Krankheitsbegriff als Unterscheidungskriterium zwischen Therapie und Enhancement, in: Joerden JC, Hilgendorf E, Petrillo N, Thiele F (Hrsg.): Menschenwürde in der Medizin - Quo vadis?, Baden-Baden 2012, Nomos, S. 395-422.
    • Gedankenlesen mittels Neuroimaging? – Zur Wissenschaftstheorie bildgebender Verfahren in Medizin und Neurowissenschaft, in: Liebsch D, Mößner N (Hrsg.): Visualisierung und Erkenntnis. Bildverstehen und Bildverwenden in Natur- und Geisteswissenschaften, Köln 2012, Halem, S. 265-294. Download PDF
    • Die Unterscheidung zwischen krankheitsbezogener und “wunscherfüllender” Medizin – aus wissenschaftstheoretischer Sicht, in: Dickel S, Franzen M, Kehl C (Hrsg.),: Herausforderung Biomedizin – Gesellschaftliche Deutung und soziale Praxis, Bielefeld 2011, transcript, S. 205-229.
    • Der Krankheitsbegriff: Seine Grenzen und Ambivalenzen in der medizinethischen Diskussion, in: Höfner M, Schaede S, Thomas G (Hrsg.): Endliches Leben. Interdisziplinäre Zugänge zum Phänomen der Krankheit, Tübingen 2010, Mohr/Siebeck, S. 133-160.
    • Wissensmodellierung und Selbstprogrammierung: Wissenschaftstheoretische Aspekte zwischen Künstlicher Intelligenz und Medizin, in: Backmann M, Michel JG (Hrsg.): Physikalismus, Willensfreiheit, Künstliche Intelligenz, Paderborn 2009, mentis, S. 227-243.
    • "Wunscherfüllende Medizin" und Krankheitsbegriff: Eine medizintheoretische Analyse, in: Kettner M (Hrsg.): Wunscherfüllende Medizin. Ärztliche Behandlung im Dienst von Selbstverwirklichung und Lebensplanung, Frankfurt/M. 2009, Campus, S. 25-53 (mit A. Buyx).
    • "Normal – anders – krank”: Begriffsklärungen und theoretische Grundlagen zum  Krankheitsbegriff, in: D. Groß, S. Müller, J. Steinmetzer (Hrsg.), Normal – anders –    krank? Akzeptanz, Stigmatisierung und Pathologisierung im Kontext der Medizin, Berlin  2008, 3-31.
    • Replik: Klärungen, Präzisierungen und Richtigstellungen zum Krankheitsbegriff, Erwägen-Wissen-Ethik 18, Heft1 (2007) 140-156.
    • Hauptartikel: Krankheit – Begriffsklärung und Grundlagen einer Krankheitstheorie, Erwägen-Wissen-Ethik 18, Heft 1 (2007) 77-90.
    • Das Verhältnis von Semiotik und Einzelwissenschaften am Beispiel Medizin/Sozialpsychiatrie. Medizintheoretische Überlegungen zu transdisziplinären Forschungsprojekten, in: St. Debus et al. (Hrsg.), Semiotik und Sozialpsychiatrie. Über Sinn und Zeichen einer Fachsprache, Rehburg-Loccum 2005, 359-386.
    • Warum denken Kliniker und Entwickler unterschiedlich? In: MEK 2005. 4. Medizintechnik- und Ergonomiekongress. Medical Devices: Human Factors and Patient Safety. Vorträge des DGBMT-Kongresses vom 17. bis 18. März 2005 in Münster, VDE Verlag GMBH, Berlin/Offenbach 2005 (CD-ROM), 6-10. <DD>
    • Die Kernfragen der bioethischen Diskussion aus der Sicht der Medizintheorie, In: R. Wettreck (Hrsg.), Lebenswert - zum aktuellen Stand der biomedizinischen Ethik. Münster: LIT 2004. S.25-44.
    • Individuation, Kontinuität und Potenzial. Zum Paradigmastreit in der Theorie der Reproduktion. In: L. Siep und M. Quante (Hrsg.), Der Umgang mit dem beginnenden menschlichen Leben. Ethische, medizintheoretische und rechtliche Probleme aus niederländischer und deutscher Perspektive. Münster: LIT 2003. S. 37-57.
    • Semiotische Aspekte der Medizin/Medizinsemiotik. In: R. Posner, K. Robering und Th. A. Sebeok (Hrsg.): SEMIOTIK. Ein Handbuch zu den zeichentheoretischen Grundlagen von Natur und Kultur. Berlin: de Gruyter 2003. Bd.3. S.2698-2721.
    • Wissenschaftstheorie als Theorie der Medizin: Themen und Probleme. In: W. Deppert u.a. (Hrsg.): Wissenschaftstheorien in der Medizin. Ein Symposium. Berlin: de Gruyter 1992. S.65-95.
    • Selbstheilung und Selbstprogrammierung. Selbstreferenz in medizinischer Wissenschaftstheorie und Künstlicher Intelligenz. In: V. Riegas und C. Vetter (Hrsg.): Zur Biologie der Kognition. Ein Gespräch mit Humberto Maturana und Beiträge zur Diskussion seines Werkes. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1990. S.116-132.
    • Kann die Arbeit von Ethikkommissionen theoretisch begründet werden? In: P.Hucklenbroich und R. Toellner (Hrsg.): Symposium 20 Jahre Ethikkommission Münster: LIT 2003. S.51-69.
  • Forschung

    Forschungsschwerpunkte

    • Geschichte der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie: Übergang von der transzendentalen Erkenntnistheorie zur Semiotik und Sprachkritik, Entwicklung der Wissenschaftstheorie im 20. Jahrhundert seit dem Wiener Kreis
    • Allgemeine Wissenschaftstheorie und Wissenschaftstheorie der Naturwissenschaften: Theorien des Erkenntnisfortschritts, Grundbegriffe und Theoriestruktur von Physik, Chemie und Biologie, Organismustheorien und Krankheitstheorien, insbesondere funktionalistische, systemtheoretische, anthropologische und historisch-naturalistische Konzeptionen
    • Theorie der Medizin (einschließlich Wissenschaftstheorie der Medizin und Medizinsemiotik): Geschichte der Medizintheorie seit 1945 (DFG), Rekonstruktion des Krankheitsbegriffs der Medizin, Wissenschaftstheorie der Medizin im Vergleich zu anderen Wissenschaften, Zeichenbegriffe und semiotische Konzepte in der Organismus- und Krankheitstheorie
    • Künstliche Intelligenz und Wissensmodellierung in der Medizin: Geschichte medizinischer Expertensysteme, Klinische Methodologie als Rahmensystem für wissensbasierte Systeme (DFG)
    • Medizinethik: Paradigmata und Paradigmenwechsel in der Theorie und Ethik der Reproduktion, Theorie medizinethischer Beratungsorgane
    • Leib-Seele-Problem und Theorie psychosomatischer Beziehungen: Das Konzept der Selbstprogrammierung in natürlichen und künstlichen Gehirnen, Wissenschafts- und medizintheoretische Analyse des Willensfreiheitsbegriffs, Die Struktur von Erklärungen in psychosomatischen und psychophysischen Kontexten
  • Funktionen

    Funktionen und Mitgliedschaften

    • Mitglied der Ethik-Kommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Medizinischen Fakultät der WWU Münster seit 1994; 1995-2002 geschäftsführendes Mitglied, 1998-2006 stellv. Vorsitzender
    • Gründungsmitglied des Klinischen Ethik-Komitees des Universitätsklinikums Münster (UKM) seit 1998; 1998-2006 Vorsitzender
    • Gründungsmitglied des Centrums für Bioethik der WWU Münster; Vorstandsmitglied bis 2004
    • Gründungs- und Vorstandsmitglied des Zentrums für Wissenschaftstheorie der WWU seit 2006; 2009-2013 Sprecher des Vorstands
    • Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) für das Fach Medizin
    • Mitglied der European Society for Philosophy of Medicine and Health Care
    • Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin
    • Mitglied der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte






  • Werdegang

    Wissenschaftlicher Werdegang

    ab 2015
    Ruhestand. Als Gastwissenschaftler weiterhin am Institut tätig.

    2004–2015
    Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin (alternierend mit Frau Prof. Schöne-Seifert), Universität Münster

    1995–2003
    kommissarischer Geschäftsführender Direktor des Instituts für Theorie und Geschichte der Medizin|Universität Münster

    1994
    Universitätsprofessor für "Theorie und Geschichte der Medizin", Universität Münster (Fiebiger-Professur)

    1991–1994
    Leiter der Arbeitsgruppe "Methoden der Künstlichen Intelligenz" am Institut für Medizinische Informatik und Systemforschung (MEDIS) des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, München-Neuherberg

    1990–1991
    stellv. Leiter der Abt. Medizinische Soziologie, Medizinischen Hochschule Hannover

    1989
    Habilitation für Theorie und Geschichte der Medizin, Universität Münster

    1986
    Promotion zum Dr. med., Universität Münster

    1983
    Approbation als Arzt, Universität Münster

    1977–1983
    Studium der Humanmedizin, Universität Münster

    1979
    Staatsexamen in Chemie und Philosophie, Universität Münster

    1978
    Promotion zum Dr. phil., Universität Münster

    1968–1975
    Studium der Chemie und der Philosophie, Universität Münster