Fortschrittliche iPSC-Forschung ermöglichen
Induzierte pluripotente Stammzellen (iPSCs) sind zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen medizinischen Forschung geworden. Durch die Reprogrammierung somatischer Zellen erhalten Forscher Zugang zu humanen präklinischem Modellsystemen, die:
- sich unbegrenzt erneuern und somit eine kontinuierliche und skalierbare Ressource darstellen.
- in nahezu jeden menschlichen Zelltyp differenziert werden können, was die Untersuchung verschiedenster Gewebe in vitro ermöglicht.
- die donorspezifische Genetik berücksichtigt, wodurch Krankheitsmechanismen im relevanten menschlichen genetischen Hintergrund modelliert werden können.
In den letzten 15 Jahren hat sich das Feld von einfachen 2D-Kulturen hin zu 3D-Organoidmodellen entwickelt. Diese Modelle ermöglichen die Erzeugung komplexer, multizellulärer Zellkulturen, die die physiologischen Nischen des menschlichen Körpers eng nachahmen und eine leistungsstarke Alternative zu traditionellen 2D-Kulturen und Tiermodellen bieten.
Das primäre Ziel der Core Unit SCT ist es, die Einstiegshürden für die iPSC-basierte Forschung an der Medizinischen Fakultät zu senken. Wir bieten ein international wettbewerbsfähiges Serviceportfolio an, damit Forscher hochwertige Stammzellmodelle in ihre Projekte integrieren können, ohne eine eigene spezialisierte Infrastruktur aufbauen zu müssen.
Aktuelle Dienstleistungen
- Reprogrammierung: Erzeugung von iPSCs aus Fibroblasten und PBMCs.
- Genomeditierung: Präzisions-Engineering, einschließlich Knockouts und Punktmutationen sowie Generierung isogener Kontroll-Linien
- Differenzierung: Spezialisierte Protokolle für 2D-Zelltypen und 3D-Organoidmodelle.
- Beratung & Training: Unterstützung bei der Projektplanung, dem Versuchsaufbau und technische Einweisungen.
- iPSC-Bibliothek: Wir bauen derzeit eine gemeinsame Bibliothek charakterisierter iPSC-Linien zur gemeinschaftlichen Nutzung auf.