Adaptive clinical trials for non-proportional hazards

 

Beteiligte Personen:

Dr. rer. medic. Moritz Fabian Danzer
 

Kooperationspartner:

Dr. rer. nat. Ina Dormuth (ehemals TU Dortmund)

Finanzierung: Eigenmittel

Fragestellung und Ziel:

Traditionellerweise werden klinische Studien, in denen der primäre Endpunkt ein Ereigniszeit-Endpunkt ist, unter der Annahme proportionaler Hazards geplant und mit Methoden ausgewertet, die nur unter genau dieser Annahme optimal sind. Insbesondere beim Einsatz von Immuntherapien in onkologischen Studien hat sich aber herausgestellt, dass diese Annahme häufig verletzt wird und damit sowohl Planung als auch Analysemethode nicht optimal sind.

Natürlich ist die Art der Abweichung von proportionalen Hazards am Anfang der Studie häufig nicht absehbar. An dieser Stelle wollen wir adaptive klinische Studiendesigns entwickeln und implementieren, bei denen in Interimsanalysen die Art der Verletzung der Annahme proportionaler Hazards untersucht wird. Basierend auf diesen Ergebnissen kann der Rest der Studie adäquat geplant und mit passenden Testmethoden ausgewertet werden. Um die Unsicherheit über die Art des Effektes zum Startzeitpunkt der Studie zu berücksichtigen, werden dabei besonders flexible Kombinationstests verwendet.

Publikationen:

Danzer MF, Dormuth I (2025). Adaptive Weight Selection for Time‐To‐Event Data Under Non‐Proportional Hazards. Statistical in Medicine 44(6):e70045.