So stark vertreten wie noch nie – Münstersche Genetikforschung auf der Jahrestagung der GfH in München

Aktuelle Forschungsergebnisse präsentierten Mitarbeitende aus der KMG und dem IRG (v.l.n.r.: Cornelie Müller-Hofstede, Birgit Stallmeyer, Nuria Brämswig, Nadia Korthals, Isabell Schumann, Frank Tüttelmann, Judit Horvath, Andreas Busche, Corinna Friedrich).

Mit einer starken Präsenz waren Forschende aus Münster auf der 36. Jahrestagung der Gesellschaft für Humangenetik (GfH) in München vertreten. Insgesamt neun Mitarbeitenden aus der Klinik für Medizinische Genetik (KMG) und dem Institut für Reproduktionsgenetik (IRG) waren mit drei ausgewählte Vorträgen und zwei Posterslams vertreten und zeigten den nationalen und internationalen Kolleg*innen die Arbeit der münsterschen Genetikforschung.

Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung wurden präsentiert wie z.B. die Long-Read-Sequenzierung von Männern mit Unfruchtbarkeit zur Entwicklung von nicht-hormonellen Verhütungsmitteln. Außerdem wurden Forschungsergebnisse zu sogenannten RNUopathien vorgestellt, bei denen das klinische Spektrum dieser seltenen Erkrankungen erweitert werden konnte.

Besonders freuen wir uns, dass Isabell Schumann, Laborleiterin der Molekulargenetik, zur Sprecherin der „Jungen Humangenetik” gewählt wurde. Damit repräsentiert sie deutschlandweit den Genetik-Nachwuchs und fördert diesen zusammen mit einem Kollegen aus Aachen. Der dreitägige Kongress bot zahlreiche Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung mit Forschenden aus ganz Deutschland und darüber hinaus.