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Neurogene Dysphagien stellen ein häufiges und klinisch relevantes Symptom neurologischer Erkrankungen dar und können zu erheblichen gesundheitlichen Komplikationen sowie einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Spezialisierte Dysphagieambulanzen haben das Ziel, eine strukturierte Diagnostik, differenzierte Klärung der zugrunde liegenden Ätiologie sowie gezielte Therapieeinleitung zu ermöglichen. Gleichzeitig ist bislang nur unzureichend untersucht, welche PatientInnen tatsächlich in solchen spezialisierten Einrichtungen vorgestellt werden und welchen Beitrag diese zur Versorgung leisten.
Im Rahmen dieses Promotionsprojekts soll das PatientInnenkollektiv unserer neurologischen Dysphagieambulanz systematisch wissenschaftlich charakterisiert werden. Grundlage der Arbeit ist eine retrospektive Analyse klinischer Routinedaten aus der digitalen Patientenakte.
Ziel der Arbeit ist es, Versorgungswege, diagnostische Prozesse und weitere (klinische) Verläufe systematisch zu analysieren. Dadurch soll ein umfassendes Bild des versorgten PatientInnenkollektivs entstehen und die Rolle einer spezialisierten Dysphagieambulanz innerhalb der regionalen medizinischen Versorgung besser verstanden werden. Langfristig können die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, Zuweisungsstrukturen zu optimieren, diagnostische Abläufe effizienter zu gestalten und die Versorgung von PatientInnen mit neurogener Dysphagie zu verbessern.
Die Arbeit eignet sich für engagierte Medizinstudierende mit Interesse an klinischer Neurologie, Versorgungsforschung und Dysphagiediagnostik. ORBIS-Vorkenntnisse sind von Vorteil.
Bei Interesse melden Sie sich gerne schriftlich:
Frau Prof. Dr. Suntrup-Krüger
E-Mail: Sonja.Suntrup-Krueger(at)ukmuenster(dot)de