Biologie: Forschungsmodule
Die Forschungsmodule im Rahmen des Biologiestudiums sind für alle Studiengänge im Hauptfach Biologie (Biowissenschaften, Molekulare Biomedizin und Biotechnologie) zu belegen. Die Bewerbung erfolgt über das lSF/QISPOS-Portal.
Angeboten werden folgende Forschungs- und Fortgeschrittenenmodule:
• Fortgeschrittenenmodul „Hallmarks of Cancer – Biologische Zellbiologie der Krebsentstehung“: Vierwöchiges Laborpraktikum (Blockveranstaltung) für 4 Teilnehmer*innen in den Masterstudiengängen in Biologie und Medizin. Der Kurs findet nur im Wintersemester statt. Veranstaltungsorte: Forschungslabor der Frauenklinik (Prof. Martin Götte) und Labor der Strahlenbiologie (Prof. Burkhard Greve). Inhalt: Anhand von Laborexperimenten aus der aktuellen Krebsforschung (Tumorstammzellen, Metastasierung, Angiogenese) werden wichtige zellbiologische Grundlagen der Krebsentstehung vermittelt. Hierbei wird ein breites Spektrum an Methoden der Molekular- und Zellbiologie eingesetzt (Durchflusszytometrie, Proliferations- und Invasionsassays, qPCR, Western Blot, Angiogeneseassays).
• Fortgeschrittenenmodul „Public databases as a tool in cancer research”: Einmonatiger Kurs für Masterstudent*innen der Biologie. Veranstaltungsorte: Forschungslabor der Frauenklinik (Prof. Martin Götte) und Labor der Strahlenbiologie (Prof. Burkhard Greve). Inhalt: Theoretischer Hintergrund und Nutzung öffentlicher Datenbanken (Kaplan-Meier-Plotter, String-Analysis-Tool) in der biomedizinischen Forschung, konzeptionelle Erarbeitung einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, Genexpressionsanalyse in Tumorzelllinien.
• Forschungsmodul „Molecular cancer biology“: Es handelt sich um ein externes Forschungsmodul zur experimentellen Krebsforschung im Ausland, das am Fachbereich Biologie durch Prof. Götte betreut wird. Plätze können in Eigeninitiative gesucht oder durch Prof. Götte vermittelt werden.
• Forschungsmodul „Molekulare Zellbiologie der Krebsentstehung“: Laborpraktikum, bei dem die Studierenden an aktuellen Forschungsprojekten der Gruppen mitarbeiten. Dabei lernen sie aktuelle Forschungsmethoden kennen. Veranstaltungsorte: Forschungslabor der Frauenklinik (Prof. Martin Götte) und Labor der Strahlenbiologie (Prof. Burkhard Greve).
• Forschungsmodul „Molekulare Mechanismen der Endometriose und der weiblichen Reproduktionsbiologie“: Laborpraktikum, bei dem die Studierenden an aktuellen Forschungsprojekten der Frauenklinik mitarbeiten. Dabei lernen sie aktuelle Forschungsmethoden kennen. Hier liegt der Schwerpunkt auf Endometriose-Forschung, der Veranstaltungsort ist das Forschungslabor der Frauenklinik (Prof. Martin Götte).