Mein Name ist Marina Reus und ich komme aus einem kleinen Dorf vom sonnigen bayerischen Untermain. Mein Bachelorstudium der Biologie habe ich in Würzburg an der Julius-Maximilians-Universität absolviert und mit meiner Bachelorarbeit am Institut für Biotechnologie und Biophysik unter der Aufsicht von Prof. Dr. Markus Sauer beendet. Dabei habe ich mich mit der hochauflösenden Darstellung zellulärer Membranen mittels Fluoreszenz-Mikroskopie beschäftigt. Danach nahm ich ein Masterstudium an der Freien Universität Berlin auf. Im Verlauf des Studiums spezialisierte ich mich immer mehr auf die Molekular- und Zellbiologie und entwickelte so auch meine Faszination und Begeisterung für Viren. Mein Masterarbeits-Projekt bearbeitete ich schließlich am Robert Koch-Institut Berlin in der Arbeitsgruppe “Epidemiologie hochpathogener Erreger” unter der Aufsicht von Dr. Fabian Leendertz und Dr. Sébastien Calvignac-Spencer. Dabei befasste ich mich mit der Frage, ob eine Rekombination der Genome von HIV-1 und HIV-2 als evolutionärerer Prozess in der Natur stattgefunden hat und verwendete dafür Next Generation Sequencing Methoden. Seit April 2018 bin ich nun Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Schelhaas. Für meine Doktorarbeit beschäftige ich mich mit den Folgen für HPV16 und die infizierte Wirtszelle, die mit dem Eindringen der viralen DNA in den Zellkern und der dadurch verlängerten Mitose der Zelle einhergehen.