Im Rahmen eines durch das Programm "Innovative Medizinische Forschung" (IMF) geförderten Forschungsprojekts (LE121703) sucht die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster -AG Translationale Psychiatrie - Probanden. Ziel der Studie ist die transdiagnostische Erforschung der neurobiologischen Grundlagen der Emotionsverarbeitung sowie die (Weiter-)Entwicklung psychotherapeutischer Interventionen

Fällt es Ihnen schwer, in Gegenwart anderer Menschen zu sprechen, zu essen oder zu schreiben? Ist es Ihnen unangenehm, beim Bäcker zu bestellen oder nach dem Weg zu fragen? Sprechen Sie in Besprechungen nur, wenn Sie gefragt werden und haben dabei Herzrasen und Schweißausbrüche? Fällt es Ihnen auch im privaten Umfeld schwer, auf fremde Menschen zuzugehen, weil sie Angst davor haben wie diese Sie bewerten? 

Dann könnte es sein, dass Sie von einer sozialen Angststörung betroffen sind.

Menschen mit dieser Erkrankung befürchten, von anderen Menschen bewertet zu werden. Sie sorgen sich, Fehler zu machen, durch ihr Verhalten negativ aufzufallen und als merkwürdig oder peinlich wahrgenommen zu werden. In sozialen Situationen treten häufig körperlichen Angstreaktionen wie Schwitzen, sichtbares Erröten, Herzklopfen und Übelkeit auf.

Betroffenen haben meist das Gefühl nichts gegen die Angst tun zu können und vermeiden deshalb Situationen, in denen die Angst auftritt. So entwickelt sich ein Teufelskreis aus Angst und Vermeidung, der Freundschaften, Partnerschaften, den Ausbildungsweg oder die Karriere stark einschränkt.

Eine durch das Programm „Innovative Medizinische Forschung“ (IMF) geförderte Studie des Instituts für Translationale Psychiatrie des Universitätsklinikums Münster erforscht die neurobiologischen Grundlagen der sozialen Angst. Wir möchten besser verstehen, wie die Erkrankung entsteht und aufrechterhalten wird, um psychotherapeutische Behandlungen weiterzuentwickeln.

Erkennen Sie sich in der beschriebenen Symptomatik wieder und möchten zur Erforschung der sozialen Angst beitragen? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail (tip.studie@uni-muenster.de) und teilen uns Ihre Telefonnummer, sowie einen Zeitpunkt mit, an dem wir Sie gut erreichen können.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung!

  • Wer kann teilnehmen?

    Teilnehmende sollten zwischen 18 und 65 Jahren alt sein. Aufgrund der MRT Messung während des zweiten Studientermins, können nur ProbandInnen teilnehmen, die kein Metall im Körper tragen (herausnehmbare Piercings, Retainer, sowie Zahnimplantate aus Titan sind kein Problem dar).

  • Wie läuft eine Studienteilnahme ab?

    Zunächst kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail oder Anruf (0152 54958103) und teilen uns Ihre Kontaktdaten (Name und Telefonnummer) mit. Wir melden uns telefonisch bei Ihnen und laden Sie zu einem ersten Termin ein. Wenn Sie möchten, kann unsere Rückmeldung zunächst auch per E-Mail erfolgen, um erste Fragen zu klären.

    Beim ersten Studientermin erfolgt neben einem diagnostischen Gespräch, eine Blutentnahme, eine neuropsychologische Testung und ein Fragebogenpaket. Beim zweiten Termin wird mithilfe einer MRT Messung Ihre Hirnstruktur und –funktion erfasst. Das Bild Ihres Gehirns können wir Ihnen nach dem Termin zusenden.

  • Ziel der Studie

    Übergreifendes Ziel der Studie sind die transdiagnostische Erforschung der neurobiologischen und genetischen Grundlagen der Emotionsverarbeitung, sowie die (Weiter-)Entwicklung psychotherapeutischer Intervention.

  • Was passiert mit meinen Informationen?

    Alle Daten werden gemäß DSGVO behandelt und gespeichert. Unsere MitarbeiterInnen unterliegen darüber hinaus der Schweigepflicht.

  • Wie profitieren Sie von der Teilnahme an der Studie?

    Nach erfolgreicher Studienteilnahme erhalten Sie 50 Euro Aufwandsentschädigung, sowie ein Bild Ihres Gehirns. Außerdem fördern Sie die Forschung zur Verbesserung der Therapie und können Wissenschaft hautnah miterleben.

Team

Leitung Schwerpunkt

Dr. rer. nat. Dipl.-Psych Lisa Leehr

Mitarbeiter

Joscha Böhnlein, M.Sc.

Lisa Sindermann, M.Sc. 

Studentische Mitarbeiter

  • Dahna Choi
  • Lea Fränkel
  • Hannah Hofer
  • Clara Spreen