Aktive Projekte

  • Spider FU

    Projektbeschreibung

    In der C09-Follow Up-Studie („Spider FU“) untersuchen wir Faktoren, die den Erfolg einer Expositionstherapie für Menschen mit spezifischer Phobie verbessern könnten. Unser Fokus liegt dabei insbesondere auf Patient:innen, die noch nicht ausreichend von bestehenden Therapieformen profitieren konnten. Darum laden wir Proband:innen, die bereits an einer Exposition in Virtueller Realität unserer Vorgängerstudie (C09) teilgenommen haben, ein zweites Mal ein. Als Vergleichsgruppe werden außerdem Personen ohne psychische Erkrankungen erhoben.

    Studienteilnahme

    Wen suchen wir?

    Aktuell suchen wir nur noch weibliche Teilnehmerinnen, die mindestens 30 Jahre alt sind und an keiner psychischen Erkrankung leiden oder Proband:innen mit Spinnenphobie, die bereits an der Vorgängerstudie teilgenommen haben.

    Was genau wird gemacht?

    Die Untersuchung umfasst insgesamt sechs Termine über einen Zeitraum von zwei Monaten bzw. ggf. acht Termine über einen Zeitraum von sieben Monaten:


    • Kurzes telefonisches Screening, bei dem wir die generelle Tauglichkeit überprüfen

    • Zwei bzw. Drei Diagnostiktermine, die ein klinisches Interview, psychologische Fragebögen sowie eine Blutentnahme beinhalten

    • Zwei MRT- bzw. MEG-Untersuchungen

    • Ggf. Expositionsbehandlung mit einer Hauswinkelspinne

    Bei Abschluss aller Termine erhalten Sie eine Aufwandentschädigung von 70€ und Bilder Ihres Gehirns.

    Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

    Für Personen ohne psychische Erkrankungen: Schreiben Sie uns eine Mail an spidervr@uni-muenster.de mit Ihrem Namen, Alter und Telefonnummer und wann wir Sie am besten erreichen können. Wir melden uns dann bei Ihnen. Personen, die bereits an der C09-Studie teilgenommen haben, werden nach einem Zeitraum von ca. 20 Monaten erneut von uns kontaktiert.

     

    Koordinatorin

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm "Innovative Medizinische Forschung" (IMF) (LE121904).

  • CIPAS

    Projektbeschreibung

    Charakterisierung intermediärer Phänotypen affektiver und schizophrener Erkrankungen

    In der IMF-geförderten Studie untersuchen wir neurobiologische Korrelate psychotischer Erkrankungen, um so mehr über ihre Entstehungs- und Risikofaktoren zu erfahren. Dies ist wichtig für eine verlässliche Diagnostik, sowie eine frühzeitige und passgenaue Therapie psychotischer Störungen. Die Studie erfolgt in Kooperation mit der FOR2107-Studie und stellt eine Ergänzung des Studienprotokolls am Standort Münster dar.

    Studienteilnahme

    Wen suchen wir?

    Proband:innen der FOR2107-Studie, welche an einer schizophrenen, schizoaffektiven, bipolaren oder depressiven Störung leiden. Zudem werden gesunde Kontrollproband:innen untersucht.

    Was genau wird gemacht?

    Zur Untersuchung der neurobiologischen Grundlagen psychotischer Erkrankungen werden verschiedene Arten von Augenbewegungen erfasst. Dies geschieht non-invasiv mithilfe einer speziellen Kamera und ist mit keinerlei Risiken sowie einem geringen Zeitaufwand verbunden. Die Erhebung dauert maximal eine Stunde und wird mit einer Aufwandsentschädigung von 12€ vergütet.

    Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

    Proband:innen der FOR2107-Studie, welche für die CIPAS-Studie in Frage kommen, werden von uns kontaktiert. Sollten Sie bereits Proband:in der FOR2107-Studie sein und Interesse oder Fragen bzgl. der CIPAS-Studie haben, kontaktieren Sie uns gerne unter: mrt.studie@wwu.de

     

    Koordinator

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm "Innovative Medizinische Forschung" (IMF) (ME121805).

  • SPIN

    Projektbeschreibung

    Spider INhibition Sudy

    In der SPIN-Studie untersuchen wir die Fähigkeit zur Inhibitionskontrolle als ein Korrelat von Angsterkrankungen. Dazu nutzen wir ein spezielles experimentelles Paradigma („Antisakkaden-Aufgabe“), bei dem eine non-invasive Aufzeichnung von Augenbewegungen erfolgt. Ziel ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Inhibitionskontrolle und peripherphysiologischen Markern von Angst sowie der Modifizierbarkeit von Inhibitionskontrolle und damit möglicherweise einhergehenden Einflüssen auf das Angsterleben.

    Studienteilnahme

    Wen suchen wir?

    Teilnehmer:innen zwischen 18 und 65 Jahren, welche an einer Spinnenphobie oder keiner psychischen Erkrankung leiden.

    Was genau wird gemacht?

    Telefonisches Screening & Diagnostik
    Hierbei soll die generelle Tauglichkeit geprüft werden sowie das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen einer Spinnenphobie verifiziert werden.

    Vor-Ort-Termin
    Bei diesem Termin werden peripherphysiologische Maße (Hautleitfähigkeit, Herzrate, Schreckreflex), Fragebogen- und Verhaltensdaten sowie Augenbewegungen erhoben. Zusätzlich soll ein Training durchgeführt werden, mit dessen Hilfe untersucht wird, ob sich die Fähigkeit zur Inhibitionskontrolle auf angstassoziierte Reize beeinflussen lässt. Die Dauer des Vor-Ort-Termins unterscheidet sich zwischen Kontrollproband:innen und Proband:innen mit Spinnenphobie.

    Als Aufwandsentschädigung erhalten Sie 10 € pro Stunde.

    Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

    Bei Interesse kontaktieren Sie uns unter breuerfa@uni-muenster.de.

     

    Koordinator