Geschichte des Instituts für Medizinische Psychologie

Erster Leiter des Instituts, von 1976 bis 1984, war Prof. Dr. Wolfgang M. Pfeiffer. Hauptschwerpunkte seiner Arbeit waren neben der medizinpsychologischen Lehre die gesprächspsychotherapeutische Ausbildung von Ärzten, präoperative Aufklärungsgespräche und die Durchführung von Encountergruppen. Der Forschungsschwerpunkt lag in der Ethnomedizin und Transkulturellen Psychiatrie.
Nach 8-jähriger kommissarischer Leitung (Prof. Dr. Dr. Frido Mann, Prof. Dr. H.-J. Hannich) erfolgte 1992 eine reguläre Wiederbesetzung durch Prof. Dr. phil. Dr. med. Fritz A. Muthny. Hauptforschungsschwerpunkte waren Coping, Lebensqualität, Evaluation von Rehabilitationsmaßnahmen und medizinpsychologischer Fortbildung sowie interkulturelle Vergleichsforschung.

Seit März 2012 wird das Institut durch Prof. Dr. Thomas Straube geleitet. Damit verbunden ist die Umbenennung in "Institut für Medizinische Psychologie und Systemneurowissenschaften" und eine neurowissenschaftliche Ausrichtung der Forschung.