Murine und humane Genexpressionsdatenanalyse (Kooperation mit Institut für Molekulare Tumorbiologie / IMTB)

Bei einer Genexpressionsanalyse wird molekularbiologisch die Aktivität von tausenden Genen einer Zelle gemessen. Während DNA-Mikroarrays eine relative Aussage über Genaktivität ermöglichen, bieten next-generation-sequencing-basierte RNA-seq-Ansätze auch quantitative Informationen.

In Kooperation mit dem Institut für Molekulare Tumorbiologie der Universität Münster hat das Institut für Medizinische Informatik sowohl murine als auch humane Mikroarrays und RNA-seq-Datensätze ausgewertet. Die rechnerische Herausforderung besteht nicht nur darin, die einzelnen Expressionswerte von Genen zu bestimmen, sondern speziell die Signifikanz der beobachteten Differenzen zu ermitteln. Verschiedene Visualisierungstechniken, Gen-Set-Enrichment-Analysen und Clustering-Analysen werden üblicherweise genutzt, um Genexpressionsanalysen zu vervollständigen.

Kontakt: Dipl.-Math. / Dipl.-Inf. Carolin Walter