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1.000 Experten treffen 1.000 Schüler: Jahrestagung der deutschen Humangenetiker läuft diesmal in Münster

Das Kongresszentrum Halle Münsterland ist der Schauplatz der Jahrestagung 2018 der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (Foto: MCC)

Münster - 1.000 Forscher aus dem In- und Ausland sind vom 14. bis 16. März 2018 zu Gast in Münster: Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (gfh) tauschen sich die Wissenschaftler über Trends und aktuelle Ergebnisse ihres Fachgebiets aus. Doch auch Schüler aus Münster und Umgebung können in der Halle Münsterland Kongressluft schnuppern: In einer Sonderveranstaltung für die Oberstufe referieren Experten über die großen Fragen der Humangenetik. Tagungspräsident ist Prof. Peter Wieacker vom Institut für Humangenetik in Münster.

An der Schülerveranstaltung werden rund 1.000 angehende Abiturienten aus Münster und anderen Städten in Westfalen-Lippe teilnehmen, um aus erster Hand über die zentralen Themen der Humangenetik informiert zu werden. „Mit so einem großen Ansturm und Interesse hatten wir gar nicht gerechnet“, berichtet Prof. Wieacker. Und ergänzt: „Zu unserem Bedauern mussten wir sogar einigen Schülern und Lehrern eine Absage erteilen, da alle Plätze ausgebucht sind“. Thema für die Oberstufenschüler ist die Frage „Wie Humangenetik unseren Alltag beeinflusst“. Dabei wird es um Erbliche Tumorerkrankungen gehen, um die Entwicklung von Haut, Haaren und Zähnen.

Ein anderer Vortrag widmet sich der Zeugungsfähigkeit und Gesundheit von Nachkommen. Nicht ausgespart bleiben Einblicke in die neuesten Technologien der Humangenetik. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus und welche Fragen muss sich die Humangenetik stellen?

Wer die Schule längst hinter sich gelassen hat, geht auf der gfh-Tagung auch nicht leer aus: Prof. Hans-Christian Pape, Direktor des Instituts für Physiologie 1 der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie amtierender Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, referiert am Mittwoch, 14.3.2018, ab 18:30 Uhr im Congress-Saal über „Emotion oder Gefühl: Furcht und Angst im Spiegel der Hirnforschung“. Zu seinem Vortrag ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

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