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Hermann-Rein-Preis für Dr. Jiong Hu: GfMVB zeichnet Frankfurter Gefäßforscher aus

Erhielt den Hermann-Rein-Preis 2014: Dr. Jiong Hu (Foto:privat)

Münster (mfm/bw) – Der Frankfurter Gefäßforscher Dr. Jiong Hu hat in Münster den diesjährigen Hermann-Rein-Preis erhalten. Die Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie (GfMVB) zeichnete Hu für eine Arbeit zur Wirkung bestimmter mehrfach ungesättigter Fettsäuren aus.
Hu und sein Team identifizierten die bislang unbekannte, in der Netzhaut des Auges erzeugte Fettsäure 19,20-DHDP. Sie fördert die Bildung feinster Blutgefäße in der Netzhaut, die für die Versorgung mit Nährstoffen wichtig sind. Falls der 19,20-DHDP-Spiegel etwa über die Ernährung beeinflusst werden kann, könnten sich neue Behandlungsansätze für bestimmte Netzhaut- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben.
Der mit 2.000 Euro dotierte Hermann-Rein-Preis gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen in der Gefäßforschung. Das Pharmaunternehmen Servier Deutschland stiftet den Preis, der jährlich bei der Jahrestagung der GfMVB verliehen wird. Die 36. Tagung fand in diesem Jahr in Münster statt. Der diesjährige GfMVB-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Hans-Joachim Schnittler ist Direktor des Instituts für Anatomie und Vaskuläre Biologie der Universität Münster.

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