Flexible Forschungszeit für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Flexible Forschungszeit
Als Förderinstrument zur Erhöhung der Forschungsleistung von Frauen in klinischen Fächern dient u.a. die Finan­zierung einer flexiblen Forschungszeit im Rahmen der Habilitation.
Hierbei sollen Frauen, die bereits in der Forschung ausgewiesenen sind und eine Ha­­bi­li­ta­tion in einem kli­ni­schen Fach anstreben, gefördert werden, indem sie über einen Zeitraum von 12 Mona­ten eine zu­sätz­liche flexible Forschungszeit von bis zu maximal 75 Ar­beits­tagen (= 1/3 Stelle) erhalten. In dieser Zeit sind sie von Lehre, Kran­­kenversorgung und ad­mini­stra­tiven Auf­ga­ben freizustellen, um ihrer For­schung nach­zu­gehen. Die Kosten der Freistellung werden aus den Mitteln zur Frauenförderung der Medizinischen Fakultät finanziert und an die freistellende Klinik gezahlt.
Mit diesem Programm können max. 3 Wissenschaftlerinnen pro Jahr gefördert werden. Für die kom­pe­titive Aus­schreibung und Auswahl ist die Frauenförderkommission des Fach­be­rei­ches Medizin in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Dekanat der Medizinischen Fakultät zu­ständig. Die Antragstellung ist 1x jährlich, bis zum 15. Februar eines jeden Kalenderjahres mög­lich.
Anträge sind an die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereiches Medizin zu richten. Hinweise zur Antragstellung finden Sie hier.