ZAHLEN & FAKTEN


Mitarbeiter & Studierende

An der Medizinischen Fakultät arbeiten in Forschung, Lehre und Verwaltung mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind teils auch in der Krankenversorgung am Universitätsklinikum tätig.

  • 113 Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren
  • 9 Berufungen im Jahr 2017
  • 30 Habilitationen im Jahr 2017

Die Medizinische Fakultät bildet derzeit mehr als 3.000 Studierende aus. Münster ist einer der wenigen Standorte, an denen ein Studienbeginn auch im Sommersemester möglich ist.

  • 2.448 Studierende der Humanmedizin, davon absolvieren 73 gleichzeitig das Studienprogramm "Experimentelle Medizin" (Stand WS 2017/18)
  • 802 Studierende der Zahnmedizin (Stand WS 2017/18)
  • 470 Studienanfänger im Jahr 2017
  • 295 Absolventen im Jahr 2017 (ohne Promotionen)
  • 229 Promotionen im Jahr 2017

Die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum gliedern sich in rund 70 Institute, Kliniken und Zentren.


    Etat & Drittmittelförderung

    Ergänzend zur Grundfinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen werben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät für ihre Forschung und Lehre regelmäßig Drittmittel ein.

    • Rund 178 Millionen Euro Haushaltsetat im Jahr 2017, ein Teil davon sind leistungsorientierte Mittel (LOM). LOM vergibt das Land NRW auf Basis von Analysen der Drittmittel- und Publikationsleistungen sowie Lehrleistungen an die Medizinischen Fakultäten.
    • Rund 45,5 Millionen Euro eingeworbene Drittmittel im Jahr 2017 (knapp ein Drittel der Drittelmitteleinnahmen der WWU insgesamt)
    • Rang 7 im bundesweiten Vergleich der 40 deutschen Hochschulen mit den höchsten DFG-Bewilligungen in den Jahren 2014 bis 2016 im Fachgebiet Medizin (Verbesserung um 7 Plätze im Vergleich mit den Jahren 2011 bis 2013)
    • Exzellenzcluster "Cells in Motion" (Sprecherrolle) in Kooperation mit den Fachbereichen Biologie, Chemie und Pharmazie, Physik, Mathematik und Informatik sowie dem Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster
    • 3 Sonderforschungsbereiche mit Sprecherrolle, Beteiligung an 5 weiteren Sonderforschungsbereichen
    • 5 Forschungsschulen
    • 4 laufende ERC-Grants
    • 13 durch externe und interne Programme geförderte Nachwuchsgruppen

    Kooperationen

    Die Medizinische Fakultät arbeitet in Forschung und Lehre mit Partnern in Münster, Deutschland und rund um den Globus zusammen.

    Die Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät erarbeiten mit zahlreichen internationalen Kooperationspartnern neues Wissen: Dargestellt ist hier die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen an der Medizinischen Fakultät mit Kooperationspartnern in den gezeigten Ländern. Analysiert wurden in der Datenbank „Web of Science“ gelistete Publikationen der Jahre 2015 bis 2017, die für die Verteilung leistungsorientierter Mittel (LOM) in Nordrhein-Westfalen anerkannt werden; bei Publikationen mit mehreren Autoren aus dem gleichen Land wurde dieses nur einmal gezählt.
    • Engster Kooperationspartner der Medizinischen Fakultät ist das Universitätsklinikum Münster (UKM). Es unterstützt die Fakultät in Forschung und Lehre und verantwortet die Krankenversorgung. Die Wirkungsbereiche der beiden Einrichtungen sind über inhaltliche Schwerpunkte, Personen und Orte eng miteinander verflochten.
    • Die Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät arbeiten intensiv mit Kollegen in anderen Fachbereichen der Universität Münster zusammen. Das Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung (ZMBE) kooperiert beispielsweise seit vielen Jahren mit den Fachbereichen Biologie sowie Chemie und Pharmazie. Über Verbundforschungsprojekte bestehen darüber hinaus enge Verbindungen mit den Fachbereichen Mathematik und Informatik, Physik sowie Geschichte/Philosophie, Psychologie und Sportwissenschaft.
    • Traditionell pflegen die Medizinische Fakultät und das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster eine intensive Zusammenarbeit. Beispiele dafür sind zahlreiche gemeinsame Forschungsprojekte sowie das gemeinsame Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters "Cells in Motion" und des Max-Planck-Instituts.
    • In einer öffentlich-privaten Partnerschaft (Public Private Partnership) arbeitet die Klinik für Neurologie mit Institut für translationale Neurologie mit dem Biotechnologieunternehmen Amgen zusammen; das interfakultäre European Institute for Molecular Imaging kooperiert mit Siemens Healthineers.

    Zahlreiche Einrichtungen der Medizinischen Fakultät sind Mitglieder und Partner in Kompetenz- und Kooperationsnetzwerken zu spezifischen Themen - einige Beispiele:

    Auch in der Lehre ist die Medizinische Fakultät national und international aktiv:

    • Im Erasmus-Programm der Europäischen Union, das Auslandsaufenthalte von Studierenden koordiniert und fördert, kooperiert die Medizinische Fakultät mit Universitäten in Belgien, Dänemark, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, der Schweiz, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn.
    • Im außereuropäischen Ausland bestehen Kooperationen mit Universitäten in Mexiko, Japan und den USA, die Studierenden Austauschsemester ermöglichen.
    • Die Medizinische Fakultät ist Partner im internationalen Ausbildungsforschungsnetzwerk LOOOP. Im zugehörigen Web-Portal "Learning Opportunities, Objectives and Outcomes Platform" (LOOOP) organisieren, evaluieren und entwickeln medizinische Fakultäten in Europa, Afrika und Asien ihre Studiengänge und Weiterbildungs-Curricula.
    • Um bei der bundesweiten Vergabe von Ausbildungsplätzen für Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) Transparenz und Gleichbehandlung zu gewährleisten, arbeiten die Universitäten Berlin, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Erlangen, Göttingen, Halle/Saale, Jena, Kiel, München, Münster, Oldenburg, Rostock und Würzburg zusammen. Dafür nutzen sie eine in Münster konzipierte und betriebene Online-Plattform, das PJ-Portal.