Newsletter Update-Kurse 2021

Hier finden Sie Informationen zu den Update-Kursen 2021.

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Ausgezeichnete Zusammenarbeit in der Krebsmedizin

Das ZKS Münster beglückwünscht das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) zur erfolgreichen Begutachtung durch die Deutsche Krebshilfe, sowie die erstmalige Aufnahme des Standorts Münster in den Kreis der Onkologischen Spitzenzentren und blickt auf die gemeinsame Begutachtung durch die Deutsche Krebshilfe zurück.


Prof. Dr. Martin Schuler, Vize-Direktor WTZ Essen;
Michael Lorsbach, Geschäftsführer Studienzentrum Essen;
Marc Urban, Leiter Forschung und Studien, ZKS Münster;
weiterer Teilnehmer: Prof. Dr. Georg Lenz, Wissenschaftlicher Direktor, WTZ Münster

Damit jeder Krebspatient in Deutschland Zugang zur bestmöglichen Diagnostik und Therapie auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens erhält, unterstützt die Deutsche Krebshilfe den Ausbau des Netzwerks sogenannter Onkologischer Spitzenzentren. Das Team des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) konnte bei der Begutachtung durch eine erfahrene internationale Gutachterkommission auf ganzer Linie überzeugen und ist nun von der Deutschen Krebshilfe zum vierten Mal in Folge als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet worden. Das WTZ, 2007 als Comprehensive Cancer Center der Universitätsmedizin Essen (UME) gegründet, wurde im Herbst 2019 durch die Kooperation mit dem Universitätsklinikum Münster (UKM) erweitert. Die Auszeichnung, um die sich die beiden Kooperationspartner Essen und Münster nun erstmalig gemeinsam beworben hatten, ist mit einer Förderzusage über vier Jahre verbunden.

Die Gutachter lobten nach der intensiven Prüfung, dass das WTZ bundesweit eine Vorreiterrolle mit Modellcharakter für die Zusammenarbeit von Krebszentren innerhalb sogenannter Konsortien einnehme. „Die positive Beurteilung zeigt, dass wir uns durch den Zusammenschluss mit Münster im vergangenen Jahr auf den richtigen Weg gemacht und das Leistungsspektrum signifikant erweitert haben“, sagt Prof. Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor der Universitätsmedizin Essen. „Mit Münster als starkem Partner an unserer Seite arbeiten wir nun als Konsortium daran, das Netzwerk zur Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen gemeinsam weiter auszubauen“, ergänzt Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor des WTZ Essen. Denn nur so könne das Ziel des Förderschwerpunktprogramms „Onkologische Spitzenzentren“ der Deutschen Krebshilfe erreicht werden, wirklich allen Patienten – auch außerhalb der Ballungszentren – den Zugang zu onkologischer Spitzenmedizin, modernster Technik und innovativen klinischen Studien zu ermöglichen. Das WTZ Konsortium deckt die gesamte Ruhrregion, Westfalen sowie Teile Niedersachsens und der angrenzenden Niederlande ab.

„Wir freuen uns, erstmalig in den Kreis der Onkologischen Spitzenzentren aufgenommen zu sein“, erklärt auch Prof. Dr. Dr. h.c. Hugo Van Aken, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Münster (UKM). „Die damit verbundene Förderung ermöglicht es den hiesigen Krebsspezialisten, die zahlreichen Projekte rund um Behandlung, Forschung, Lehre und Ausbildung gemeinsam mit Essen voranzutreiben und damit die Qualität der Krebsmedizin stetig weiter zu verbessern. Dafür haben wir bereits im Vorfeld in erheblichem Maße in die Onkologie am Standort Münster investiert.“ Es galt unter anderem, neue Strukturen zu schaffen, Prozessabläufe zu optimieren und auch die technischen wie räumlichen Möglichkeiten für einen reibungslos funktionierenden Austausch aller an der Behandlung beteiligten Experten zu schaffen.

„Von besonderer Bedeutung ist für uns auch das gemeinsame Studienportal des WTZ, das den Patienten einen schnellen Zugang zu neuen und innovativen Therapien ermöglicht“, betont Prof. Dr. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Münster. Wichtig sei zudem die starke Einbindung der Betroffenen selbst – zum Beispiel über den gemeinsamen Patientenbeirat. „Durch interdisziplinäre Sprechstunden, vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote wollen wir sicherstellen, dass unsere Patienten rundum gut informiert und versorgt sind.“

Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, betont: „Mit diesem Comprehensive Cancer Center (CCC)-Konsortium will die Deutsche Krebshilfe ihre vor fast 14 Jahren auf den Weg gebrachte Initiative der CCC fortentwickeln, die Versorgungsstrukturen weiter prägen und somit die Versorgung von Krebspatienten in der Region kontinuierlich verbessern.“

Unter dem Dach des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) arbeiten Experten der Universitätsmedizin Essen und des Universitätsklinikums Münster eng bei der Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen zusammen. Jährlich werden an beiden Standorten mit insgesamt 130 Kliniken, Abteilungen und Instituten zusammen rund 40.000 Patienten mit Krebserkrankungen behandelt. Damit gehört das Konsortium zu den größten Krebszentren Deutschlands.


Newsletter 2021

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Kurse 2021

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Standortvorteil: Klinische Forschung in NRW

Das Zentrum für Klinische Studien Münster (ZKS) ist Teilnehmer am Leuchtturm Netzwerk KliFoNet.NRW:


SQM - 2. Studienassistentenkurs / Modul I

Am 11.-13.03.2020 wurde das Modul I des 2. Studienassistentenkurses in den Räumlichkeiten des Zentrums für Klinische Studien (ZKS) erfolgreich durchgeführt. In diesem Modul stand das Thema "Studienbüro Organisation" im Mittelpunkt der Weiterbildung.

Für Ende Mai ist das letzte der 3 Kursmodule geplant.

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SQM - Der 2. Studienassistentenkurs

Der 2. Studienassistentenkurs der Ärztekammer Westfalen-Lippe hat begonnen. 
Am 14./15.November 2019 fand das Basismodul in den Räumlichkeiten des Zentrums für Klinische Studien (ZKS) statt. 18 Interessierte nahmen an dem ersten der 3 Kursmodule teil.

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Site Qualification Management (SQM) – Begehung des Lernzentrums für individualisiertes medizinisches Tätigkeitstraining & Entwicklung (Limette)

Im Rahmen der regelmäßigen Informationsveranstaltungen des Bereichs Site Qualification Management (SQM) des Zentrums für Klinische Studien Münster wurde im September 2019 die Möglichkeit geboten, das „Lernzentrum für individualisiertes medizinisches Tätigkeitstraining & Entwicklung“ (Limette) zu hospitieren. Herr Dr. med. Helmut Ahrens, der ärztliche Leiter der Limette, stellte den interessierten Teilnehmern der Veranstaltung die konzeptionellen Strukturen, die Arbeitsabläufe und die Zielsetzung der Limette mittels eines anschaulichen Vortrags und anschließender Führung durch die Räumlichkeiten der Limette vor.

Bei Interesse an der Teilnahme an zukünftigen Informationsveranstaltungen des Bereichs SQM sprechen Sie uns gerne an.

Weitere Informationen zum Bereich Site Qualification Management (SQM) finden Sie hier.


Fortbildung „Studienassistenz in Prüfstellen“ seit 2018 am Start

Das von den Landesärztekammern Hessen und Westfalen-Lippe gemeinsam mit dem Arbeitskreis Klinische Studien (AKS), der Katharina-Kasper-Akademie und dem Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-Netzwerk) entwickelte und mit dem Verband medizinischer Fachberufe abgestimmte Fortbildungskonzept wurde 2018 vom Vorstand der Bundesärztekammer beschlossen und den Landesärztekammern und anderen geeigneten Institutionen zur Umsetzung empfohlen. Vorangegangen waren Beratungen in der Arbeitsgruppe „Entwicklung von Fortbildungsangeboten für Prüfärzte/innen“ der Ständigen Konferenz der Geschäftsführungen und der Vorsitzenden der Ethik-Kommissionen der Landesärztekammern und des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissi-onen. Unterstützung erfuhr das Projekt durch den Bundesverband der Studienassistenten (BUVEBA), der sich für eine bundeseinheitliche Qualifizierung von Studienassistentinnen und -assistenten seit vielen Jahren engagiert. [...]

Quelle: Ärzteblatt 07/19


Sprechstunde per Video: Startschuss für das EU-geförderte Telemedizin-Projekt oVID ist gefallen

Münster (mfm/sw) – Ein bekanntes Problem: Die Meinung von Experten ist gefragt – aber eine entsprechende Anlaufstelle gerade nicht in der Nähe. Auf dem Gebiet der Medizin soll oVID, das „offene Videosystem“, in dieser Hinsicht Abhilfe schaffen: Das Projekt strebt eine Vernetzung an zwischen Ärzten verschiedener Fachdisziplinen und Krankenhäusern sowie deren Patienten und weiteren Berufsgruppen. Doch nicht nur Videokonferenzen, sondern auch Audiotelefonate und den digitalen Austausch von Formularen soll oVID ermöglichen. Mit dem Kick-off-Meeting (Auftakttreffen) fiel jetzt der offizielle Startschuss für das Projekt, das mit rund zwei Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird. Die Stabsstelle Telemedizin des Universitätsklinikums Münster als federführende Einrichtung bei oVID will bis August 2021 möglichst viele kooperierende Kliniken, aber auch Praxen und Patienten, in das System einbinden.

Die Vorteile von oVID veranschaulicht ein fiktives, aber alltägliches Szenario: Ein Arzt, der in der Palliativmedizin tätig ist, muss mit einer Kollegin aus dem neurologischen Bereich die geplante Therapie für einen Patienten besprechen. Um einen solchen Prozess zu vereinfachen und beschleunigen, können beide per Videokonferenz kommunizieren. Vor allem im ländlichen Raum, außerhalb von spezialisierten Zentren, wird oVID eine Hilfe sein. Dazu noch einmal ein Praxisbeispiel: Ein Unfallopfer sucht einen Arzt auf, der seine Diagnose bei einem Spezialisten absichern möchte. Künftig kann er dafür eine Ad-hoc-Videovorstellung des Patienten bei einem Spezialisten eines überregionalen Traumazentrums aus dem oVID-Kliniknetzwerk nutzen. So sollen weniger Patienten verlegt werden müssen und medizinische Abläufe beschleunigt werden.

oVID ist ein interdisziplinäres Projekt – was sich auch in seiner Struktur widerspiegelt. Von der Geburtshilfe über die Palliativmedizin bis zur Unfallchirurgie, vom Maximalversorger bis zum Regelversorger, vom Softwarehersteller bis zum Statistiker: Alleine auf Seiten des Universitätsklinikums und der Universität Münster sind insgesamt sieben Institutionen an oVID beteiligt. Diese arbeiten auf der Basis von bestehenden technologischen Strukturen – wie etwa der Videosprechstunde CGM ELVI oder dem Netzwerk des Westdeutschen Teleradiologie-Verbundes. Die virtuelle Sprechstunde ist mit einem üblichen Videoanruf über das Internet zu vergleichen – nur, dass sie zwischen Arzt und Patient oder Ärzten verschiedener Fachrichtungen stattfindet und zertifizierte, sichere Technologie verwendet.

oVID ist Teil des „Leitmarktwettbewerbs Gesundheit.NRW“. Dieser zielt auf Verbesserungen der stationären Versorgung ab und unterstützt innovative Dienstleistungen und Projekte – vor allem solche auf digitaler Ebene. Nach  zweistufiger Prüfung durch  das Gutachtergremium wurde das interdisziplinäre Forschungsprojekt zur Finanzierung aus europäischen Fördermitteln empfohlen.


Link zum Artikel der Fakultät


Fortbildungscurriculum "Studienassistenz in Prüfstellen" - Aufbaumodul 1 erfolgreich durchgeführt

Vom 06. -08. März 2019 hat das 3-tägige Aufbaumodul 1 der Curricularen Fortbildung "Studienassistenz in Prüfstellen" im ZKS Münster stattgefunden.

Im November letzten Jahres sind wir mit der Durchführung des Basismoduls gestartet. Das Aufbaumodul 2 dieser Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe und mit Unterstützung des BUVEBA durchgeführt wird, folgt dann im Mai 2019.

Insgesamt 21 Teilnehmerinnen aus Kliniken und Arztpraxen nahmen am Aufbaumodul 1 teil. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden Inhalte wie die Elemente des Prüfplans, Dokumentation, SOPs und die Grundlagen der Kostenkalkulation und Studienverträge behandelt.

Weitere Informationen zu diesem Kurs finden Sie hier.

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