Erforschung von strukturellen und funktionellen Veränderungen des Gehirns im Verlauf affektiver Erkrankungen

Affektive Erkrankungen zeichnen sich häufig durch einen schweren, chronischen Verlauf aus und gehen mit starken Beeinträchtigungen in sozialen und neuropsychologischen Bereichen einher. Neurowissenschaftliche Untersuchungen können hier Einblicke in die zugrundeliegenden Mechanismen liefern, die mit einem positiven oder negativen Krankheitsverlauf zusammenhängen. Um diese Zusammenhänge wirklich verstehen zu können, sind groß angelegte Verlaufsstudien wie diese essentiell.

Im Rahmen eines durch das Programm „Innovative Medizinische Forschung“ (IMF) geförderten Forschungsprojekts (KO121806), soll das Zusammenwirken von strukturellen und funktionellen Veränderungen des Gehirns und dem klinischen Verlauf affektiver Erkrankungen untersucht werden. Dabei ist die Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren mit potentiell negativer und protektiver Wirkung von großer Bedeutung.

Fokus unseres Forschungsschwerpunktes liegt auf einer detaillierten und engmaschigen Verlaufserfassung über mehrere Jahre hinweg. Alle Ereignisse und Erfahrungen im Leben gehen mit Veränderungen unseres Nervensystems einher. So ist es ein weiteres Anliegen dieses Schwerpunktes die zahlreichen konfundierenden Faktoren und ihre differentiellen Einflüsse möglichst umfassend zu erfassen.

Team

Leitung Schwerpunkt

Dr. rer. nat. Katharina Koch (geb. Dohm)

Postdoc
katharina.koch [at] uni-muenster.de
Telefon: +49 (0)251 83-57216

Mitarbeiter

Carina Hülsmann, M.Sc. 

Studentische Mitarbeiter

Leonie Brede

Medizinstudentin

Annika Brockhaus

Medizinstudentin

Antonie Geuking

Christopher Hirtsiefer

Medizinstudent

Anna Kappelhoff

Medizinstudentin

Anna Kraus

Medizinstudentin

Stefanie Probst

Medizinstudentin