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Bildauswertung wie in der Klinik: Mit „VisualLab“ lernen Studierende anhand echter Fälle aus der Klinik

Prof. Klaus Schäfers (hinten) und Dr. Wolfgang Roll (Kursleiter) zeigen einer Studierenden den Umgang mit der neuen Software (Foto: js)

So sieht es aus: Ein Screenshot zeigt den allgemeinen Ganzkörper eines Patienten mit physiologischer Nuklidverteilung (Foto: js)

Münster (mfm/js) - So sieht moderne Lehre aus: Anhand von echten Fällen aus der Krankenversorgung am UKM können Studierende der Medizinischen Fakultät seit dem laufenden Sommersemester klinische Fragestellungen mit Hilfe der passenden Bildgebung bearbeiten. Im Projekt „VisualLab“ erhalten die Studierenden im fünften Semester nun einen interaktiven Zugang zur hochmodernen klinischen molekularen, funktionellen und multimodalen Bildgebungen – vergleichbar mit dem aktuellen Standard der nuklearmedizinischen Diagnostik in der münsterschen Unimedizin.Hierfür stehen im Multimediaraum des Lehrgebäudes der Medizinischen Fakultät sieben Bildanalyse-Arbeitsstationen mit der Software OsiriX zur Verfügung. Sie wurde im European Institute for Molecular Imaging (EIMI) unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Schäfers entwickelt. Ursprünglich gedacht für Forschungszwecke wurde schnell deutlich, dass auch Studierende davon profitieren können. „Die Beschäftigung mit molekularer, funktioneller und multimodaler Bildgebung erfordert dabei in einzigartiger Weise kombiniertes Wissen der Physiologie, der Biochemie und der Anatomie sowie der Physik, Chemie und der Computertechnik. Wir möchten mit dem Projekt zu einer breiten und integrierten studentischen Ausbildung beitragen“, macht Prof. Schäfers deutlich. Die Studierenden können mit der Software alle Modalitäten nutzen, die auch in der Klinik vorhanden sind.

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