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Numerus clausus steigt auf 1,0: Ursache auch ein „inflationärer Umgang mit Top-Schulnoten“

Entwicklung des NC am Studienstandort Münster seit 2005. Die Sprünge erklären sich aus den Unterschieden von Sommer- und Wintersemestern (Grafik: IfAS/BM)

Münster (mfm/tb) – Höher geht’s nimmer - zumindest nicht rechnerisch: Der lokale Numerus Clausus (NC) für einen Medizin-Studienplatz in Münster dürfte in kommenden Wintersemester erstmals bei 1,0 liegen. Und selbst wer diesen Notenschnitt im Abi erreicht, kann nicht sicher sein, angenommen zu werden: Münster ist als Studienort sehr beliebt, daher übersteigt die Zahl der Bewerber mit Traumnote die Zahl der im „Auswahlverfahren der Hochschule“ verfügbaren Plätze aktuell fast um das Doppelte.
Studiendekan Dr. Bernhard Marschall beobachtet die Entwicklung seit Jahren – und sagt: „Letztlich ist der steigende Numerus Clausus eine Frage der falschen Etikettierung“. Warum, das ist nachzulesen in seiner Analyse zur NC-Debatte, die die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gestern veröffentlichte.
Link zum FAZ-Bericht

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