IMF-Förderung

Die beiden Preisträger Dr. Christoph Kittl und Dr. Elmar Herbst (Archivbild Foto:privat)

Die Freude im Funktionsbereich Biomechanik war groß, als der positive Förderbescheid des IMFs die beiden Antragsteller Dr. Elmar Herbst und Dr. Christoph Kittl erreichte. Das Programm „Innovative medizinische Forschung“ (IMF) der medizinischen Fakultät Münster dient der fakultätseigenen Forschungsförderung und soll vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs zugutekommen. Mit Hilfe der Forschungsförderung soll nun unter anderem GOM angeschafft werden. Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich eine industrielle 3D-Mess- und Analysetechnik. Diese soll nun für ein Forschungsprojekt zu komplexen Knieinstabilitäten verwendet werden.   
Wir freuen uns diese neue Technik in Zukunft nutzen zu können und danken an dieser Stelle noch einmal für die Projektunterstützung.

https://www.medizin.uni-muenster.de/imf/das-imf/

Biomechanik live: Einblick in die robotergestütze Knieforschung

Aus dem Biomechanikteam stellen Dr. Christoph Kittl und Jens Wermers die Einsatzmöglichkeiten eines Roboters in der biomechanischen Knieforschung vor.

Redaktionsteam Focus Gesundheit zu Gast

Das Team der Biomechanik freute sich über den Besuch des Redaktionsteams von „Focus Gesundheit“. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Roboter-gestützte Knieforschung. Zu Beginn erfolgte im Rahmen eines Impulsvortrags die Vermittlung von theoretischen Hintergründen zu ligamentären Instabilitäten am Knie. Im Anschluss wurden die aktuellen Forschungsprojekte und -möglichkeiten in der Knieforschung am Roboter in der Biomechanik gezeigt.

Der Bericht über die Arbeit des Funktionsbereichs Biomechanik wird in der Aprilausgabe des Magazins „Focus Gesundheit“ erscheinen.

Progess Report - Institut für Muskuloskelettale Medizin

Im Februar war das Team der Biomechanik erstmals beim Progress Report des Instituts für Muskuloskelettale Medizin (IMM) mit einem Vortrag vertreten.

Das Team der Biomechanik stellte den über 30 Teilnehmern der AGs Stange, Pap und Hartmann die aktuellen Entwicklungen und Methoden vor. Zum Abschluss des Treffens wurden angeregt neue Kooperationsmöglichkeiten mit den verschiedenen Arbeitsgruppen des IMM diskutiert.

Erster und Dritter Platz für das Biomechanik Labor in Münster

Die Nachwuchswissenschaftler bei der Preisverleihung (Foto: Intercongress)

Auszeichnung mit Nachwuchs-Wissenschaftspreis der DKG

Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) stellten Sophia Ellermann und Arne Olbrich die Ergebnisse ihrer Doktorarbeit vor und wurden dafür mit dem ersten und dritten Nachwuchs-Wissenschaftspreis der DKG ausgezeichnet.
Sophia Ellermann untersuchte in ihrer Arbeit die nach Refixation der posterioren Meniskuswurzel wirkenden Distraktionskräfte. Diese wurden bei Flexion des Knies und in Abhängigkeit der axialen Belastung gemessen.  Mit Hilfe eines speziell angefertigten Aufbaus konnte gezeigt werden, dass nach einer posterioren Meniskuswurzelrefixation bei axialer Belastung die Distraktionskräfte signifikant erhöht sind. Entsprechend dieser Erkenntnisse wurde bereits das Nachbehandlungsschema in der Klinik angepasst.

Arne Olbrich ging der Frage nach, welche Längenveränderungen des medialen Kollateralbandes bei Flexion und Extension auftreten und ob aktuelle Rekonstruktionstechniken diese imitieren können. Es zeigte sich, dass die anterioren Anteile des superfizialen medialen Kollateralbandes in Beugung und die posterioren Anteile in Streckung angespannt sind. Die übliche Rekonstruktionstechniken konnten dies nicht imitieren.

Wissenschaftsupdate der UCH 2019

Teilnehmer des Wissenschaftsupdates 2019
(Foto: privat)

Mitte November fand das diesjährige Wissenschaftsupdate der Unfallchirurgie statt. Die gemeinsam von der klinischen Forschung und der Biomechanik organisierte Veranstaltung wurde sehr gut angenommen.
Den Einstieg machte Marion Laumann mit Neuigkeiten aus der klinischen Forschung. Neben aktuell laufenden und kommenden Studien, stellte sie unter anderem das Forschungsportal CRIS vor.
Im zweiten Teil informierten Julia Sußiek, Priv.-Doz. Christoph Katthagen, Andre Frank und Jens Wermers über die aktuellen Entwicklungen des Biomechaniklabors. Nach einem kurzen Überblick über aktuelle Doktorarbeiten und Publikationen, wurden die beiden großen Neuanschaffungen – die simVitro Softwareumgebung für den Roboter und der Romer-Messarm, sowie die für 2020 geplanten Projekte vorgestellt.
Zum Abschluss demonstrierten die beiden Ingenieure live die Untersuchungs- und Messmöglichkeiten des neuen Robotersystems und des Romer-Messarms.

AGA-medi Award

Nahmen den AGA-medi Award entgegen: Dr. Christoph Kittl und Dr. Guido Wierer
(Foto: privat)

Auf dem diesjährigen Kongress der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) in Mannheim wurde die Arbeit zum Thema Anteromediale Rotationsinstabilität des Knies mit dem AGA-medi Award ausgezeichnet.
Das Team rund um Christoph Kittl und Guido Wierer untersuchte mithilfe des Roboters des Funktionsbereichs Biomechanik am UKM den Einfluss der medialen Strukturen auf die Stabilität des Knies bei intaktem und defektem vorderen Kreuzband.

simVITRO Einrichtung abgeschlossen

Wirkten an der Einrichtung der Software mit: v.l.n.R. Andre Frank, PD Dr. Christoph Katthagen, Robb Colbrunn, Jens Wermers;
vorne: Dr. Johannes Glasbrenner, Aravinda Barar (Foto: privat)

„It is moving!“ freute sich freute sich das Team des Funktionsbereichs Biomechanik. In der vergangenen Woche ist Robb Colbrunn, einer der Entwickler von simVITRO aus Cleveland/USA mit seinem Kollegen Aravinda Barar von Simulation Solutions aus Manchester/GB nach Münster gereist, um dort die Einrichtung der simVITRO Software am KUKA-Industrieroboter vorzunehmen.
Hinter dem klangvollen Namen simVITRO verbirgt sich eine Steuerungssoftware für muskuloskelettale Simulationen. Mithilfe der Software kann der Industrieroboter des Funktionsbereichs Biomechanik nun passive Bewegungsabläufe mit verschiedenen humanen Gelenken durchführen.
Das Entwicklungsprogramm ermöglicht es dem Roboter Bewegungen an Knie, Schulter und Fuß sowie der Wirbelsäule zu simulieren. Dabei können auftretende Kräfte und Verschiebungen gemessen werden, um so neue Operationsmethoden und Frakturversorgungen zu evaluieren.
Das Team der Biomechanik freut sich, die Software und den Roboter für zahlreiche neue Studien nutzen zu können.

Paper of the Month aus der Biomechanik April 2019

v.l.n.r.: Dr. Johannes Glasbrenner, Prof. Michael Raschke, Dr. Christoph Kittl (Erstautor), PD Dr. Christoph Domnick, Dr. Philipp Michel (Foto: privat)

Die biomechanische Arbeit Dynamic Restraints of the Medial Side of the Knee: The Semimembranosus Corner Revisited wurde als Paper of the Month der medizinischen Fakultät ausgezeichnet.
Im Rahmen des Projekts untersuchte das Team rund um Dr. Christoph Kittl die passiven und aktiven Stabilisatoren des medialen Kniegelenks. Für die Bewegungssimulation wurde der 6-Achs Roboter der Biomechanik genutzt.
Dr. Kittl beschreibt die gewonnen Erkenntnisse wie folgt: „Das mediale Kollateralband (Innenband) war der Hauptstabilisator der Außenrotation und der anteromedialen Rotation. Die posteromedialen Sturkturen, hingegen, hemmten die Innenrotation des Kniegelenks. Ähnlich dem Innenband hemmte der Semimembranosus Muskel die Außenrotation und die anteromediale Rotation des Kniegelenks. Dies nahm mit dem Flexionsgrad des Kniegelenks und mit der Abwesenheit der passiven Stabilisatoren zu.“

Dynamic Restraints of the Medial Side of the Knee: The Semimembranosus Corner Revisited
BY: Kittl, Christoph; Becker, Deborah K.; Raschke, Michael J.; et al.
AMERICAN JOURNAL OF SPORTS MEDICINE    Volume: 47 Issue: 4 Pages: 863-869 ; Published: MAR 2019