Bonelab-Mannschaften erfolgreich bei virtuellem Staffelmarathon

(Foto: www.pixabay.de)

Drei Mannschaften aus Doktoranden, Ärzten und Ingenieuren haben erfolgreich an einem weltweiten virtuellen Staffelmarathon teilgenommen. Die 42 km lange Strecke wurde in sechs Abschnitte aufgeteilt, die die Mannschaftsmitglieder im Einzellauf coronakonform zwischen dem 11. und 22. November absolvierten.
Die drei Teams – Sag niemals (K)nie, OsteoWINthese und MS KNIEkerbockers – waren alle sehr schnell unterwegs, sodass alle drei Mannschaften in der Kategorie "Schools, Universitys, Colleges" zu den 35 besten von insgesamt 149 Teams gehörten!

Zwei Auszeichnungen des AGA-Kongress 2020 gehen nach Münster

Die beiden Preisträger Dr. Christoph Kittl und Dr. Elmar Herbst (Archivbild)

Den aktuellen Umständen entsprechend fand der AGA-Kongress 2020 erstmalig als AGAnywhere Onlinekongress digital statt. Über drei Tage wurden in verschiedenen Live-Sessions neue Forschungserkenntnisse vorgestellt und spannende Fälle diskutiert.

Im Rahmen der digitalen Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie fand außerdem die Auszeichnung der besten eingereichten Abstracts statt. So wurde das Autorenteam um Dr. Elmar Herbst für die Arbeit “Axial load induces high distraction forces on the posterior meniscal roots” mit dem 1. Preis für Biomechanik/Grundlagenforschung ausgezeichnet. 
Das Team um Dr. Christoph Kittl konnte sich über den 2. Preis beim  AGA Research Award freuen. Die Arbeit zum Thema Tunnelkonflikte "How to avoid a tunnel conflict in simultaneous reconstruction of the ACL and the anterolateral structures“  war beim live-voting im Rahmen der digitalen Mitgliederversammlung der AGA auf den 2. Platz gewählt worden.​

Biomechaniklabor erhält Forschungsförderung der AGA

(Foto: privat)

Das Projekt mit dem Titel „Die Abhängigkeit der glenohumeralen Stabilität von der Glenoidkonkavität und anterioren Knochendefekten“ wird von der AGA (Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie) Forschungsförderung unterstützt. Die Antragssteller PD Dr. J. Christoph Katthagen, Jens Wermers, M. Sc., Dr. Felix Dyrna und PD Dr. Benedikt Schliemann freuten sich sehr über die positive Nachricht.

Bislang konzentrierte sich die biomechanische Forschung zur anterioren Schulterinstabilität vor allem auf die Defektgröße als Entscheidungshilfe für oder gegen eine knöcherne Rekonstruktion der Gelenkpfanne. Aktuelle simulationsbasierte Studien zeigten jedoch auf, dass auch die glenoidale Konkavität einen relevanten Einfluss auf die Schulterstabilität haben kann.
Daher wird im Rahmen des aktuellen biomechanischen Projekts der Einfluss der Glenoidkrümmung und der Defektgröße auf die Stabilität des glenohumeralen Gelenks untersucht. Dafür wird ein roboterbasierter Testaufbau mit dem neu erworbenem Shoulder Module von simVITRO eingesetzt.

IMF-Förderung für das Projekt „Biomechanische Untersuchung zur Gelenkkinematik des Sprunggelenks bei Syndesmosenverletzung“

v.l.n.r.: Dr. Julia Evers, Jens Wermers M.Sc., Prof. Dr. Sabine Ochman, es fehlt Dr. Alexander Milstrey (Foto: Privat)

Die Antragssteller Frau Dr. med. Julia Evers und Herr Dr. med. Alexander Milstrey mit der Arbeitsgruppenleiterin Frau Prof. Sabine Ochman und das Biomechanikteam freuen sich sehr über die Forschungsförderung durch das Programm „Innovative Medizinische Forschung“ (IMF) der medizinischen Fakultät Münster.

Im Rahmen des Projektes soll nun die Gelenkkinematik im oberen Sprunggelenk bei intaktem und defektem Syndesmosenkomplex untersucht werden. Mithilfe eines roboterbasierten Testaufbaus sollen verschiedene Versorgungsmechanismen der Syndesmosenruptur biomechanisch evaluiert werden. So wird in dieser Studie erstmalig das neu erworbene Simvitro Foot and Ankle Modul für die robotische Testung eingesetzt werden.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank für die Projektunterstützung!

https://www.medizin.uni-muenster.de/imf/das-imf/

ESSKA Kongress 2021

Der Kongress der European Society of Sports Traumatology, Knee Surgery & Arthroscopy findet im Mai 2021 in Mailand statt.
(Bild: www.esska-congress.org/wp-content/uploads/2020/04/Web-Banner_600-x-750-1.jpg)

Auch wenn der ESSKA Kongress erst im Mai 2021 stattfinden wird, kann sich das Autorenteam um Dr. Elmar Herbst schon jetzt über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Unter den über 1900 eingereichten Abstracts gehört die Arbeit „Axial load induces high distraction forces on the posterior meniscal roots“ zu den besten sechs und wird somit in der Star Paper Session vorgestellt werden.
Im Rahmen der biomechanischen Forschungsarbeit untersuchen die Münsteraner die Distraktionskräfte nach Refixation der posterioren Meniskuswurzel. Entsprechend der gewonnen Ergebnisse wurde bereits das Nachbehandlungsschema in der Klinik angepasst. 

https://esska-congress.org/
https://www.professionalabstracts.com/esskam2020/iplanner/#/grid

Doktorandin der Biomechanik erhält DGOOC Promotionsstipendium

(Foto: privat)

Für ihre Doktorarbeit über proximale Humerusfrakturen hat die Doktorandin Julia Sußiek ein Stipendium der DGOOC (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie) erhalten. In der Forschungsarbeit untersuchte die Studentin die biomechanischen Eigenschaften von 3- und 4-Part Frakturen des proximalen Humerus. Außerdem wurde geprüft, ob bei 4-Part Frakturen die Stabilität durch additive Maßnahmen gegenüber dem Standardverfahren mit einer winkelstabilen Platte und Fadencerclage der Rotatorenmanschette verbessert werden kann.

IMF-Förderung

Die beiden Preisträger Dr. Christoph Kittl und Dr. Elmar Herbst (Archivbild Foto:privat)

Die Freude im Funktionsbereich Biomechanik war groß, als der positive Förderbescheid des IMFs die beiden Antragsteller Dr. Elmar Herbst und Dr. Christoph Kittl erreichte. Das Programm „Innovative medizinische Forschung“ (IMF) der medizinischen Fakultät Münster dient der fakultätseigenen Forschungsförderung und soll vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs zugutekommen. Mit Hilfe der Forschungsförderung soll nun unter anderem GOM angeschafft werden. Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich eine industrielle 3D-Mess- und Analysetechnik. Diese soll nun für ein Forschungsprojekt zu komplexen Knieinstabilitäten verwendet werden.   
Wir freuen uns diese neue Technik in Zukunft nutzen zu können und danken an dieser Stelle noch einmal für die Projektunterstützung.

https://www.medizin.uni-muenster.de/imf/das-imf/

Biomechanik live: Einblick in die robotergestütze Knieforschung

Aus dem Biomechanikteam stellen Dr. Christoph Kittl und Jens Wermers die Einsatzmöglichkeiten eines Roboters in der biomechanischen Knieforschung vor.

Redaktionsteam Focus Gesundheit zu Gast

Das Team der Biomechanik freute sich über den Besuch des Redaktionsteams von „Focus Gesundheit“. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Roboter-gestützte Knieforschung. Zu Beginn erfolgte im Rahmen eines Impulsvortrags die Vermittlung von theoretischen Hintergründen zu ligamentären Instabilitäten am Knie. Im Anschluss wurden die aktuellen Forschungsprojekte und -möglichkeiten in der Knieforschung am Roboter in der Biomechanik gezeigt.

Der Bericht über die Arbeit des Funktionsbereichs Biomechanik wird in der Aprilausgabe des Magazins „Focus Gesundheit“ erscheinen.

Progess Report - Institut für Muskuloskelettale Medizin

Im Februar war das Team der Biomechanik erstmals beim Progress Report des Instituts für Muskuloskelettale Medizin (IMM) mit einem Vortrag vertreten.

Das Team der Biomechanik stellte den über 30 Teilnehmern der AGs Stange, Pap und Hartmann die aktuellen Entwicklungen und Methoden vor. Zum Abschluss des Treffens wurden angeregt neue Kooperationsmöglichkeiten mit den verschiedenen Arbeitsgruppen des IMM diskutiert.

Erster und Dritter Platz für das Biomechaniklabor in Münster

Die Nachwuchswissenschaftler bei der Preisverleihung (Foto: Intercongress)

Auszeichnung mit Nachwuchs-Wissenschaftspreis der DKG

Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) stellten Sophia Ellermann und Arne Olbrich die Ergebnisse ihrer Doktorarbeit vor und wurden dafür mit dem ersten und dritten Nachwuchs-Wissenschaftspreis der DKG ausgezeichnet.
Sophia Ellermann untersuchte in ihrer Arbeit die nach Refixation der posterioren Meniskuswurzel wirkenden Distraktionskräfte. Diese wurden bei Flexion des Knies und in Abhängigkeit der axialen Belastung gemessen.  Mit Hilfe eines speziell angefertigten Aufbaus konnte gezeigt werden, dass nach einer posterioren Meniskuswurzelrefixation bei axialer Belastung die Distraktionskräfte signifikant erhöht sind. Entsprechend dieser Erkenntnisse wurde bereits das Nachbehandlungsschema in der Klinik angepasst.

Arne Olbrich ging der Frage nach, welche Längenveränderungen des medialen Kollateralbandes bei Flexion und Extension auftreten und ob aktuelle Rekonstruktionstechniken diese imitieren können. Es zeigte sich, dass die anterioren Anteile des superfizialen medialen Kollateralbandes in Beugung und die posterioren Anteile in Streckung angespannt sind. Die übliche Rekonstruktionstechniken konnten dies nicht imitieren.

Wissenschaftsupdate der UCH 2019

Teilnehmer des Wissenschaftsupdates 2019
(Foto: privat)

Mitte November fand das diesjährige Wissenschaftsupdate der Unfallchirurgie statt. Die gemeinsam von der klinischen Forschung und der Biomechanik organisierte Veranstaltung wurde sehr gut angenommen.
Den Einstieg machte Marion Laumann mit Neuigkeiten aus der klinischen Forschung. Neben aktuell laufenden und kommenden Studien, stellte sie unter anderem das Forschungsportal CRIS vor.
Im zweiten Teil informierten Julia Sußiek, Priv.-Doz. Christoph Katthagen, Andre Frank und Jens Wermers über die aktuellen Entwicklungen des Biomechaniklabors. Nach einem kurzen Überblick über aktuelle Doktorarbeiten und Publikationen, wurden die beiden großen Neuanschaffungen – die simVitro Softwareumgebung für den Roboter und der Romer-Messarm, sowie die für 2020 geplanten Projekte vorgestellt.
Zum Abschluss demonstrierten die beiden Ingenieure live die Untersuchungs- und Messmöglichkeiten des neuen Robotersystems und des Romer-Messarms.

AGA-medi Award

Nahmen den AGA-medi Award entgegen: Dr. Christoph Kittl und Dr. Guido Wierer
(Foto: privat)

Auf dem diesjährigen Kongress der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) in Mannheim wurde die Arbeit zum Thema Anteromediale Rotationsinstabilität des Knies mit dem AGA-medi Award ausgezeichnet.
Das Team rund um Christoph Kittl und Guido Wierer untersuchte mithilfe des Roboters des Funktionsbereichs Biomechanik am UKM den Einfluss der medialen Strukturen auf die Stabilität des Knies bei intaktem und defektem vorderen Kreuzband.

simVITRO Einrichtung abgeschlossen

Wirkten an der Einrichtung der Software mit: v.l.n.R. Andre Frank, PD Dr. Christoph Katthagen, Robb Colbrunn, Jens Wermers;
vorne: Dr. Johannes Glasbrenner, Aravinda Barar (Foto: privat)

„It is moving!“ freute sich freute sich das Team des Funktionsbereichs Biomechanik. In der vergangenen Woche ist Robb Colbrunn, einer der Entwickler von simVITRO aus Cleveland/USA mit seinem Kollegen Aravinda Barar von Simulation Solutions aus Manchester/GB nach Münster gereist, um dort die Einrichtung der simVITRO Software am KUKA-Industrieroboter vorzunehmen.
Hinter dem klangvollen Namen simVITRO verbirgt sich eine Steuerungssoftware für muskuloskelettale Simulationen. Mithilfe der Software kann der Industrieroboter des Funktionsbereichs Biomechanik nun passive Bewegungsabläufe mit verschiedenen humanen Gelenken durchführen.
Das Entwicklungsprogramm ermöglicht es dem Roboter Bewegungen an Knie, Schulter und Fuß sowie der Wirbelsäule zu simulieren. Dabei können auftretende Kräfte und Verschiebungen gemessen werden, um so neue Operationsmethoden und Frakturversorgungen zu evaluieren.
Das Team der Biomechanik freut sich, die Software und den Roboter für zahlreiche neue Studien nutzen zu können.