Die chemische Zusammensetzung und die Oberfläche von Nanopartikeln haben entscheidenden Einfluss auf die Interaktion mit biologischen Systemen und dem daraus möglicherweise resultierenden Gefährdungspotential. Diese Korrelation zu entschlüsseln, haben sich die fünf am Projekt NanoPaCT (NanoParticle Characterisation Techniques) beteiligten Münsteraner Konsortialpartner zum Ziel gesetzt.
Dazu werden die Nanopartikel durch Kombination spektroskopischer Analyseverfahren (LEIS, ToF-SIMS, XPS, REM, ICP-MS) zunächst umfassend chemisch charakterisiert und dann sowohl mittels standardisierter Tests als auch neuer Verfahren wie der Impedanzspektroskopie auf potentielle in vitro Toxizität hin untersucht. In einem weiteren Schritt werden Nanopartikel zunächst biologisch modifiziert (Protein Corona) und ihr zytotoxisches Potential analysiert, um im Anschluss den Rücklauf in die physikochemische Analytik zu finden.

Das Projekt NanoPaCT wird gefördert durch: